• Hallo,


    ich habe eine Anfrage eines Kunden, ob man Artikel nicht auch zu Delcampe exportieren könnte. Dieser Kunde hat einen Großteil Ansichtskarten im Sortiment, für die diese Plattform am ehesten geeignet sein dürfte. Auf der Deutschen Seite sind bisher nur ca. 17500 Bücher gelistet ([url=http://www.delcampe.de/page/category/cat,-4,language,G.html]Link[/url]), auf der internationalen Seite immerhin ca. 1.1 Mio ([url=http://www.delcampe.net/page/category/cat,-4,language,G.html]Link[/url]).


    Hat jemand Erfahrung mit diesem Portal? Als Käufer oder als Verkäufer? Die Gebühren scheinen sehr moderat zu sein.


    Ich überlege einen ähnlichen Service wie unseren eBay-Service dafür zu programmieren, weil ein direkte Upload wie bei Booklink offenbar nicht möglich zu sein scheint. Von daher müsste ich wissen, ob sich der Aufwand lohnen könnte.


    Gruß,
    Stefan

  • Schönen guten Tag an alle Käuze,
    Ich bin derjenige Schlimme der die Anfrage gemacht hat. Mit Delcampe hab ich noch keine Erfahrung gemacht als Käufer bzw. als Verkäufer. Was ich aber viel interessanter finde wie man sein Geschäftszweig erweitern kann.
    Ich würde die Umfrage mit anfügen was man noch zusätzlich im Antiquariat hat bzw. was man unbewusst wegschmeißt.


    Haben Sie im Antiquariat:
    - Wertpapiere?
    - Alte Fotos?
    - Drucke? ja ca. 150
    - Ansichtskarten? ja ca. 45000 davon 18000 gelistet
    - Kalender?
    - Münzen bzw. Banknoten?ja ca. 100
    - Briefmarken?ja ca.1000
    - Antiquitäten?
    - Sammelsorium?


    Von daher finde ich Delcampe als interessantes Neuland. Auch bekommt man das erste Jahr die Mitgliedschaft geschenkt was ich als Probe wunderbar finde.



    Vielleicht macht man mal eine generelle Umfrage der whbook User.


    Auf ZVAB kann man auch Drucke verkaufen, Postkarten auch auf booklooker.


    Ich denke diese Plattform ist wunderbar zur Horizonterweiterung bzw. auch zur Geschäftserweiterung.
    Der Neubuchhandel verkauft auch jede Menge Merchandise. Deswegen finde ich Münzen Briefmarken und Co. nicht abwegig.


    Mit freundlichen Grüßen Euer Thomas von der Buchtreppe

  • Ich kannte diese Plattform bisher nicht.


    Ich habe mir nun mal ein paar Verkäufer angeschaut. Obwohl die Plattform wohl eher unbekannt ist, scheinen die Verkäufe wohl doch recht gut zu laufen. Mit dieser Plattform kann man sich anfreunden.

  • Ich habe mir die Plattform und das hauseigene Verkäuferforum jetzt auch mal etwas genauer angeschaut.


    Abgesehen davon, dass es technisch wohl nicht immer einwandfrei funktioniert, die Optik/Struktur etwas zu wünschen übrig lässt und offenbar fast keiner außerhalb der Sammler-Community die Seite kennt/nutzt sehe ich für Buchverkäufer ein großes Problem darin, dass keinerlei bibliographische Angaben gemacht werden können. Es gibt hier keine Felder für Autor, ISBN, Erscheinungsjahr usw. - man ist darauf angewiesen, dass der Verkäufer das in seinen Beschreibungstext schreibt.


    Für den Bereich Antiquariat ab etwa 1970 (mit ISBN) sehe ich keine große Verbesserung, die Reichweite der Angebote zu erhöhen. Aber Stefan kennt das Sortiment der vielen whBook-Nutzer sicher besser um abschätzen zu können, ob es "lohnt" eine Anwendung zu programmieren. Die Verkaufsgebühren sprechen jedenfalls für einen Test ;)

  • Danke für eure bisherigen Meinungen.


    Ich habe Sonntag mal ne Mail an Delcampe geschickt mit dem ausgewählten Betreff "Ich möchte eine Partnerschaft mit Delcampe herstellen.". Bisher leider noch keine Antwort... vielleicht ist man ja dort gar nicht interessiert? Oder ich bin noch zu ungeduldig. Mal abwarten.


    Gruß,
    Stefan

  • Das Backend sieht aus wie bei XT Commerce.


    Natürlich sind wir alle verwöhnt mit Spalten und Feldern.


    Jedoch könnte man aus den Eingaben etwas auswerfen wie z.Bsp. die Beschreibung bei Ebay. Darin sehe ich kein Problem.


    Verrückt ist das man 99 Bilder anhängen kann. Wenn man Buchpaket oder dergleichen anhängt.


    Die Kosten sind sehr human.


    1 jahr lang kann man austesten ohne derartige Kosten.


    Ich bin dafür ;)

  • Ach die Sache ist doch einfach die: Will man z.b. eine große Briefmarkensammlung einstellen zum FP ist Delcampe bestimmt okay.


    Will man aber was in einer Auktion einstellen (ja, es gibt solche Posten, die man loswerden möchte/muss aus welchen Gründen auch immer) ist und bleibt Ebay erste Wahl.


    Selbst Hood hat es auf Jahre nicht geschafft an Ebay ranzukommen.


    Ich habe immer das Problem damit, dass ich denke es gucken zu wenig Leute auf diese "kleinen Plattformen" es kennen zu wenig Leute diese Seiten.


    Eine Ausnahme ist wohl Militaria321.com. Ok, ist auch ein anderer Bereich.


    Ansichtskarten können auch wunderbar bei Ebay eingestellt werden. Briefmarken auch. Fotos ebenso.


    Mit Münzen kenne ich mich leider nicht aus. Klingt aber interessant, weil diese beim Kauf sehr oft mit angeboten werden.

  • Es geht ja darum das man eine Multichannelsoftware auf Multi Channel verschieben sollte. Oder versteh ich das ganze falsch.


    Auch Militaria321.com ist ganz nett.


    Vielleicht ist es mal ganz sinnvoll Plattformen zu sammeln.


    Jedoch seh ich bei delcampe einen großen internationalen Markt.


    MfG Thomas

  • Hallo,


    mittlerweile habe ich recht gute Erfahrungen mit Delcampe gemacht. Ich habe für einen "meiner" Kunden jede Menge Ansichtskarten bei Delcampe eingestellt. Das ganze läuft auch vollautomatisch: Neue Artikel einstellen, (anderweitig) verkaufte Artikel löschen, Bestellungen abrufen.


    Um die entsprechenden Schnittstellen bei Delcampe nutzen zu können, benötigt man eine Gold+ Mitgliedschaft (48,- EUR pro Jahr).
    http://www.delcampe.net/page/h…e,prices2,language,G.html
    Außerdem muss man einen API-Schlüssel über den Support anfragen.


    Ich habe mal angefragt, ob man bei Delcampe mit 3-4 Mio. gebrauchten Büchern klar kommt, aber das konnte mir niemand beantworten. Die Schnittstelle ist nicht sonderlich schnell, deswegen müsste ich das etwas anders konzipieren wie mit eBay (man kann einen Artikel für 28 Tage einstellen mit x automatischen Verlängungen). Evtl. macht es auch Sinn, es erstmal auf die Warengruppen Postkarten und Grafiken zu beschränken. Ob sich Bücher dort gut verkaufen, weiß ich leider auch noch nicht.


    Jetzt die Gretchenfrage: Macht die Entwicklung einer Delcampe-Schnittstelle analog zum eBay-Service Sinn? Hat evtl. jemand Erfahrungen mit dem Bücherverkauf dort?

  • So noch einmal das Thema schieben? Kommt dann eine Einbindung zu Delcampe? Oder einer anderen Plattform.


    @ Stephan: Ihr seht doch im Hintergrund wieviel andere Artikel unsere Händler hier haben. Tonträger Briefmarken? Postkarten etc.


    Also ich wär ein Fürsprecher für Delcampe.


    MfG Thomas:


    PS: Was macht die Shopidee?

  • Zitat von Buchtreppe

    So noch einmal das Thema schieben? Kommt dann eine Einbindung zu Delcampe? Oder einer anderen Plattform.


    Naja, zur Diskussion stünde z.B. noch ricardo.ch, für die ich auch schon Händleranfragen hätte.


    Zitat von Buchtreppe

    @ Stephan: Ihr seht doch im Hintergrund wieviel andere Artikel unsere Händler hier haben. Tonträger Briefmarken? Postkarten etc.


    Ja das können wir schon über die Buchfreund-Datenbank sehen, aber das heisst ja noch nicht, dass die Händler das alles nutzen würden.


    Zitat von Buchtreppe

    Also ich wär ein Fürsprecher für Delcampe.


    Das ist gut. Aber so 5 feste Zusagen sollten wir mindestens erreichen.


    MfG Thomas:


    Zitat von Buchtreppe

    PS: Was macht die Shopidee?


    Ist fest eingebrannt und bereits in der Mache. Einen gesonderten whBOOK-Export via Online-Premium in ein eigenes Shopformat habe ich schon. Bin jetzt am Import in eine eigene Shopdatenbank.


    Gruß,
    Stefan

  • Das hört sich alles gut an. Aber Ricardo ist ja meiner Meinung relativ klein bestückt. Ob das die Plattform verkraftet? Wenn die ganzen Artikel von wh mit hinzu kommen?


    MfG Thomas


    Bzw. auf Delcampe sind es 1,4 Mio Bücher z.B. und bei Ricardo nicht ganz 30.000