ZVAB Umstellung auf Abebooks Plattform

  • Sicher haben diejenigen von euch, die über das ZVAB verkaufen, auch vor ca 2 Wochen eine Mail erhalten:


    "Wir haben uns entschieden, ZVAB.com im Oktober 2015 auf dieselbe technische Plattform umzustellen, die auch den anderen zu unserem Unternehmen gehörenden Webseiten zugrunde liegt (AbeBooks.com, AbeBooks.co.uk, AbeBooks.de, AbeBooks.fr, AbeBooks.it, Iberlibro.com)." usw..


    Die Vorteile werden ja geschildert, zB dass die Kunden wieder mit Kreditkarte zahlen können.


    Ein großer Nachteil ist meiner Meinung, dass die Versandkosten nicht mehr nach Gewicht eingestellt werden können, sondern man eine Pauschale für jedes Land wählen soll, wie momentan schon bei Abebooks. Ich habe mit ZVAB telefoniert, die Versandkosten und die Rechnungsstellung sind auch bei anderen Verkäufern, die Haupt-Kritikpunkte. (Vielleicht wird das nochmal überdacht, wenn sich genug Leute beschweren?)


    Wer schon jetzt sein ZVAB Konto mit dem Abebooks Konto verknüpft, bekommt bis zur Umstellung die Abebooks Grundgebühr erlassen. Ab Oktober ist es dann genau genommen umgekehrt, das ZVAB Konto läuft über Abebooks. Man verkauft mit einer Liste über beide Plattformen, (so wie über buchfreund und achtungbücher.de).


    Ich sehe die Umstellung eher kritisch, weil ich über das ZVAB die meisten Verkäufe habe, Abebooks ist bei mir eine der schwächeren Plattformen.


    Wenigstens konnte man mir am Telefon versichern: Aus Kundensicht bleibt jedoch ZVAB als Marke erhalten.

  • Die Umstellung bringt einige Nachteile mit sich:
    Keine automatische PayPal-Bezahlungsabwicklung
    Das "falsche" Porto
    Wahrscheinlich werden auch alle Abe-Angebote im ZVAB angezeigt.


    Der riesen Vorteil:


    Die Abe-Grundgebühr fällt weg.


    Wer auf beiden Plattformen verkauft und noch nicht die Integration durchgeführt hat,
    hat schon richtig Geld verschenkt.


    Bei mir sind das 80€ Grundgebühr für Abebooks, die mir in der aktuellen Rechnung direkt wieder gut geschrieben wurden.

  • Kann mir jemand sagen, in wie weit das ZVAB seine Kunden über die Änderung der Geschichte mit den Portokosten aufgeklärt hat ?


    Abebooks - Kunden kennen die Sache mit den evl. erhöhten Kosten bei schweren Büchern, und gibt dort auch kaum Probleme.
    ZVAB- Kunden tun sich damit ( noch ) sehr schwer.

  • Grausam.....


    Problem ist das ich auch keine Lösung finde, die ich sowohl auf Abebooks als auch für das ZVAB als so richtig akzeptabel finde.


    Zumindest was die Versandkosten angeht wäre es wohl für uns sinnvoller gewesen das Abebooks komplett das ZVAB übernommen hätte.
    Und nicht wie jetzt, das man versucht dem sogenannten " ZVAB " eine gewisse Eigenständigkeit zu lassen.
    Diese existiert leider gar nicht mehr.

  • Bei uns sind es hauptsächlich englischsprachige Bücher mit 0er oder 1er ISBNs. Für die wäre die internationale Zielgruppe über das ZVAB schon interessant, solche Bücher gehen über amazon.de, eBay oder booklooker eher nicht so. Na, wenigstens werden sie auf abebooks eingestellt ...


    Komisch ist allerdings, dass es dazu nach meinem Kenntnisstand vorab keine Informationen vom ZVAB gab (a la "Sie können nur 'gebrauchte' Bücher über das ZVAB verkaufen).
    Oder habe ich da was übersehen? :?: