AbeBooks bei wh einrichten

  • buecherprofi


    Ich mache das ja auch schon 15 Jahre und würde natürlich keinen an Mediafinanz weitergeben, den ich nicht mit Nachweis verschickt habe.


    DHL läuft bei mir über Easylog, und ist gut nachvollziehbar. Bisherige Verluste in diesen Jahr an Paketen: Null. Verluste an Einschreiben: Ebenfalls Null.


    Und wenn ein Problem seit Jahren besteht, warum wird da denn nichts geändert? Auch Programmiermöglichkeiten haben sich in den letzten 15 Jahren entwickelt. Es kann doch nicht so schwierig sein, jeden Kunden eine ordentliche Rechnung automatisch zukommen zu lassen, ohne irgendwelche externen Links, auf die ich übrigens auch nicht klicken würde.


    Stefan oder Oliver könnten doch mal etwas dazu sagen. Nur weil das Problem schon lange besteht, muss es ja nicht in Stein gemeißelt sein, daß sich da nichts ändert. Oder?

  • Ich würde keine Rechnung zumailen. E.Mailanhänge wollen viele Leute auch nicht öffnen, was ich auch verstehe. Ich wäre dafür eine normale E-Mail mit den Bestell- und Kontodaten zuzusenden, im Grunde das, was der Kunde nach 2 Klicks auf Ordercontrol sieht.

  • Ich würde keine Rechnung zumailen. E.Mailanhänge wollen viele Leute auch nicht öffnen, was ich auch verstehe. Ich wäre dafür eine normale E-Mail mit den Bestell- und Kontodaten zuzusenden, im Grunde das, was der Kunde nach 2 Klicks auf Ordercontrol sieht.

    Auch gut. Egal was, nur Bitte Irgendetwas was den Kunden dazu verleiten könnte zu bezahlen. Ohne Umwege. :saint:

  • Ich mache das ja auch schon 15 Jahre und würde natürlich keinen an Mediafinanz weitergeben, den ich nicht mit Nachweis verschickt habe.

    Mit persönlicher Zustellung an den Empfänger oder nur als "normales" Paket? Man muss im Zweifel den Nachweis führen, dass der Empfänger die Sendung auch tatsächlich erhalten hat. Da nützt es recht wenig, wenn der Nachbar oder sonst wer das Paket angenommen hat, oder ganz aktuell der Zusteller mit Q den Empfang quittiert. Genau dieser Umstand nutzt natürlich ein gewisses Klientel aus und kommt damit auch regelmäßig mit vor Gericht durch. Wenn alle Sendungen zugestellt wurden, muss es lange noch nicht heißen, dass der Empfänger das auch tatsächlich erhalten hat. Aktuell legen die Zusteller immer öfter Pakete vor die Tür und quittieren mit Q oder sind ganz frech und schreiben dass der Empfänger persönlich das Paket angenommen hat. Gerade letzte Woche bei mir der Fall. Angeblich hat DHL ein Paket bei mir um 11:05 Uhr persönlich zugestellt. Nur blöde dass ich gerade zu dieser Zeit einen Termin beim Amtsgericht hatte und es nachweislich habe gar nicht habe annehmen können. Sonst war auch keine in der Wohnung der es hätte annehmen können. Ich habe natürlich bei Händler reklamiert. 2 Tage später kommt ein Nachbar ( ein ganzes Stück weiter weg ) den ich bisher gar nicht kannte und fragte ob ich nicht mein Paket haben wolle. Der Nachbar hatte noch mehr Pakete und wunderte sich, warum keiner kommt diese abholen. Der Zusteller hat vermutlich überall die persönliche Zustellung hinterlegt. Hätte der Nachbar das Paket nicht gebracht, hätte ich die Rechnung auch nicht bezahlt und der Händler hätte in die Röhre geschaut.

  • Grundsätzliche Info, ich habe mir nicht alles durchgelesen: Order-Control steht bei uns auf ToDo für eine Überarbeitung, wir wollten es eigentlich Ende diesen Jahres angehen, aber es kam immer wieder etwas dazwischen.


    Ein Punkt ist zum Beispiel, rechtliche Texte für die verschiedenen Plattformen hinterlegen zu können, damit die dann entsprechend angezeigt werden.

  • Mit persönlicher Zustellung an den Empfänger oder nur als "normales" Paket? Man muss im Zweifel den Nachweis führen, dass der Empfänger die Sendung auch tatsächlich erhalten hat. Da nützt es recht wenig, wenn der Nachbar oder sonst wer das Paket angenommen hat, oder ganz aktuell der Zusteller mit Q den Empfang quittiert.

    Enweder der Empfänger ist dran, oder DHL. Das sehe mal zur Abwechslung tiefenentspannt.

  • Mediafinanz mache ich nicht mehr. Im besten Fall zahlt der Kunde an Mediafinanz inklusive hoher Inkassogebühren und du bekommst den Original Betrag abzgl. Mehrwertsteuer. Passiert in 10 Prozent der Fälle. 20 Prozent melden sich bei dir und nerven dich, dass sie direkt an dich zahlen möchten ohne Inkassogebühren, was aber nicht mehr geht. Der Großteil meldet sich gar nicht. Und 10 Prozent machen richtig Ärger. Drohungen. Beschimpfungen. Klageandrohungen. Unsinnige Nachfragen. Letztendlich lohnt sich der Ärger nicht. Wenn Du nicht nachweisen kannst, dass der Kunde die Ware bekommen hat, kann er dich verklagen. Du hast ja seine Daten unrechtmäßig an ein Inkassounternehmen gegeben. Diesen Nachweis kannst du nicht führen. Ich sende 3 Mahnungen per Email. Dann einmal per Brief. Und dannach gebe ich auf. 0,5 Prozent der Verkäufe muss ich somit abschreiben. Wichtig ist, dass man Mehrfachbetrügern schnell das Handwerk legt. Ich drohe immer mit Warenbetrugsanzeige bei der Polizei. Natürlich vorsichtig formuliert.

  • Enweder der Empfänger ist dran, oder DHL. Das sehe mal zur Abwechslung tiefenentspannt.

    Na ja, da will ich mal hoffen dass du mal nicht in eine solche Situation kommst. Ich kann dir nämlich jetzt schon sagen, dass du da weder was vom Empfänger bekommst, wenn du nicht den Nachweis führen kannst, dass dieser die Ware auch tatsächlich erhalten hat. Das ist gesetzlich so geregelt und von den Gerichten einschl. dem Bundesgerichtshof auch so bestätigt worden. Bei den Transportunternehmen ist es ähnlich, da kann man auch nur schwer Ersatz durchsetzen. Das liegt schlichtweg daran, dass in den AGBs der Unternehmen eine Ersatzzustellung an einem Nachbarn oder eine andere im Haus befindliche Person ( kann sogar nur ein Besucher des jeweiligen Haus sein, wie ein Gericht mal festgestellt hat ) zulässig ist. Wenn also z.B. DHL ein Paket nicht an den Empfänger sondern an eine Person X ausliefert die im Haus wohnt oder in unmittelbarer Nachbarschaft oder sich zufällig im Haus aufhält, dann entspricht diese Vorgehensweise der AGB und begründet keinen Schadensersatz. Die Sendung ist in diesem Fall ordnungsgemäß zugestellt worden.


    Über diese Thematik habe ich mich schon sehr häufig mit Juristen als auch mit Richtern unterhalten, mit denen ich regelmäßig zu tun habe. Wenn man als Händler juristisch gesehen auf der einigermaßen sicheren Seite sein will, dann sollte man nur mit der Zusatzleistung "Eigenhändig" oder "Keine Zustellung an Nachbarn/Keine Ersatzzustellung" versenden. Dann hat man den Nachweis, dass der Empfänger die Ware auch erhalten hat und sollte ein Zusteller doch mal die Sendung bei jemanden anderen abliefern, dann greift auf jeden Fall die Versicherung des Transporteurs. Einige Unternehmen machen das inzwischen, zumindest bei hochwertigen Artikeln, z.B. die Telekom. Bei "Keine Zustellung an Nachbarn/Keine Ersatzzustellung", kann die Sendung vom Empfänger auch nicht umgeleitet werden, z.B. an einen Nachbarn oder Packstation. Da dieser Service extra Geld kostet, machen das sehr viele Händler nicht, dafür gehen sie halt auch das Risiko ein für den Verlust oder Nichtbezahlung selbst gerade zu stehen, wenn der Empfänger behauptet die Sendung nicht erhalten zu haben. Es gibt da professionelle Typen/Banden, die lassen sich auf diese Weise alles Mögliche schicken und zahlen nicht und kommen sogar damit probemlos durch. Das deutsche Zivilrecht gibt das her. Das Strafrecht im übrigen auch, wenn man es richtig aufzieht. Es sind Personen bekannt die haben auf diese Art und Weise Waren von an die 100000Euro letztlich ergaunert. Die konnten weder zivil- noch strafrechtlich belangt werden. War eben richtig professionell aufgezogen. Wobei ergaunert darf man ja nicht sagen, war ja legal. Dagegen haben die sich auch noch zur Wehr gesetzt, mittels namhafter Anwälte, die dagegen vorgegangen sind. Wie man sich vorstellen kann, wurden deren Namen und Kontaktdaten in allen möglichen Blacklisten eingetragen. Dagegen gingen die eingeschalteten Anwälte dann natürlich auch vor, mit Erfolg.


    Bei uns Gebrauchtbuchhändler ist die Sache nicht ganz so schlimm. Zum einen sind wir nicht das übliche Ziel solcher Typen, zum einen haben unsere Bücher auch nicht solche Werte ( von bestimmten antiquarischen Büchern mal abgesehen ) die durchaus für den Händler auch existenzbedrohend sein können, wenn da gleich mehrere solcher Typen fleißig bestellen und kein Geld reinkommt. Es gab in der Tat schon einige kleinere Händler von Elektronik Waren die gingen an den Außenständen kaputt.Trotzdem sollte einem bewusst sein, dass es Probleme geben kann mit der Durchsetzung von Forderungen, wenn man bestimmte Dinge nicht beachtet. Mich ärgern diese Nichtzahler auch, ganz besonders die Kollegen vom stationären Buchhandel, die nicht oder irgendwann mal Monate später zahlen. Ich für mich habe die Abwägung getroffen, das Risko zu akzeptieren. Es waren bisher nur vereinzelte Sendungen die ich als "Einschreiben/Eigenhändig" per Post bzw per DHL als Paket mit dem Zusatz "Keine Nachbarschaftszustellung" verschickt habe. Es ist letztlich für mich günstiger die Forderung abzuschreiben als aktiv dagegen vorzugehen. Zur Insolvenztabelle melde ich die Forderungen jedoch immer an. Gerade im November habe ich das wieder gemacht. Wird in diesem Fall vermutlich auch wieder eine Null Quote geben. Soviele und vor allem so hohe Beträge an offenen Rechnungen innerhalb dieser kurzen Zeit, hatte ich noch nie gehabt wie es jetzt bei dir der Fall ist. Warum das so bei dir ist, verstehe ich auch nicht.

  • Mediafinanz mache ich nicht mehr. Im besten Fall zahlt der Kunde an Mediafinanz inklusive hoher Inkassogebühren und du bekommst den Original Betrag abzgl. Mehrwertsteuer. Passiert in 10 Prozent der Fälle. 20 Prozent melden sich bei dir und nerven dich, dass sie direkt an dich zahlen möchten ohne Inkassogebühren, was aber nicht mehr geht. Der Großteil meldet sich gar nicht. Und 10 Prozent machen richtig Ärger. Drohungen. Beschimpfungen. Klageandrohungen. Unsinnige Nachfragen. Letztendlich lohnt sich der Ärger nicht. Wenn Du nicht nachweisen kannst, dass der Kunde die Ware bekommen hat, kann er dich verklagen. Du hast ja seine Daten unrechtmäßig an ein Inkassounternehmen gegeben. Diesen Nachweis kannst du nicht führen. Ich sende 3 Mahnungen per Email. Dann einmal per Brief. Und dannach gebe ich auf. 0,5 Prozent der Verkäufe muss ich somit abschreiben. Wichtig ist, dass man Mehrfachbetrügern schnell das Handwerk legt. Ich drohe immer mit Warenbetrugsanzeige bei der Polizei. Natürlich vorsichtig formuliert.

    Genauso ist es.


    Strafanzeigen hatte ich auch schon gestellt. Aber auch das hat nichts gebracht, alle Verfahren wurden eingestellt, bis auf den einen Fall den ich letzt beschrieben habe, da wo die Bücher von der Polizei an mich zurück geschickt wurden. Wobei da weiß ich den aktuellen Sachstand nicht, ob es schon ein Urteil gab. Da diese Person offenbar psychisch Krank ist, wird da auch nichts passieren. Meine Bücher habe ich ja auch zurück bekommen, das ist die Hauptsache.

  • buecherprofi


    Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten, mehr nicht. Alles wo ich ein Nachweis hatte, habe ich letztlich mein Geld erhalten.


    Letztlich bin ich nur ein Gebrauchtbuchhändlerin bzw. Medienhändlerin. Keine Ahnung, wie das in anderen Branchen läuft. Bei Kunden wo mir Zweifel kommen, verschicke ich nur gegen Vorkasse. Bücher die Verschwinden kosten bei mir meist unter 10 Euro.


    Einen Betrüger aus Österreich bin ich mal aufgesessen, da hat Amazon den Schaden übernommen. Der Typ war einfach selten dämlich.


    Ansonsten kann ich nur sagen, je teurer die Ware, je weniger passiert. Ausnahme Buchfreund. Da verschicke ich nur noch gegen Vorkasse ab 20 Euro. Zahlen die nicht innerhalb einer Woche, dann storniere ich das eben. Hatte grade einen Kunden, der für rund 200 Euro DVDs bestellt hatte. Zahlt der bis Morgen nicht, storniere ich die Bestellung. Ich weiß, daß ich die Ware auch anders verkaufen kann.


    Der letzte Kunde, wo das Paket noch auf Rechnung rausging, dem habe ich eine deutliche Mail geschickt. Er möchte jetzt doch bezahlen.

  • Jetzt während des Weihnachtsgeschäfts habe ich alles rausgehauen, was auch immer bestellt wurde.


    Je teurer das Buch, je weniger Probleme. Eigentlich bestellen bei mir fast alle Bücher die teurer sind als 25 Euro per Kreditkarte oder Paypal.


    Zahlungsunwillige sind bei mir alles unter 7 Euro incl. Versand. Wenn man bedenkt, daß ich bei Amazon einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 18 Euro ohne Versand in diesen Jahr habe, dann ist sind diese Billigdinger ohnehin nicht so meine Kernkompetenz.


    Auf jeden Fall stellt Abe/ZVAB eine echte Bereicherung für mich da. Und möchte ich nochmal meinen Dank an das Forum loswerden. Nächstes Jahr dann die Bucht? Ohne Euch hätte ich mich wohl nicht noch einmal an Abe/ZVAB gewagt.

  • Mein erstes kleines Fazit: Es lief super an aber Abe-Books ist bei mir zu vernachlässigen. Das ZVAB hingegen war im Weihnachtsgeschäft ein ernstzunehmender Faktor.


    Nachteil: Ich habe noch nie so viele Nichtzahler gehabt wie jetzt. Auf Mahnungen hat von 20 Kunden kein einziger reagiert. Jetzt habe ich die ersten 6 mal per Post verschickt. Bin gespannt, ob das auch nur irgendeine Reaktion gibt. Alles unteres Preissegment. Das teuerste war ein Buch für 40 Euro. Sonst fast alles unter 8 Euro Gesamtkosten.


    Lustig finde ich, daß bei Amazon gesperrte Artikel (wegen Preisfehler) sich gut im ZVAB verkaufen. Auch wenn es im Moment bei mir erschreckend ruhig ist.

  • Lustig finde ich, daß bei Amazon gesperrte Artikel (wegen Preisfehler) sich gut im ZVAB verkaufen. Auch wenn es im Moment bei mir erschreckend ruhig ist.

    Hast du viele Preisfehler bei amazon? Bei mir sind es nur vereinzelte. So richtig ruhig ist es eigentlich nicht bei mir.


    Es ist zu einer Art Sport geworden, Rechnungen unter 15 Euro nicht zu zahlen. Das ist nicht nur in der Buchbranche so, überall liest man Berichte darüber. Die Leute wissen halt, dass strafrechtlich meist nichts passiert und in der Regel ohne Ablieferungsnachweis verschickt wird, vom Händler also keine wirkliche Gefahr ausgeht.

  • Ja, für meinen kleinen Bestand habe ich reichlich Preisfehler. Das liegt aber auch an dem Mops und ReBuy. Oft bieten die sich wie Idioten gegenseitig runter und dann werden manchmal richtig teure Bücher zu Witzpreisen verscherbelt. Manchmal kauf ich die dann weg und stelle die teurer wieder ein. Das findet Amazon allerdings voll doof. Die gehen dann davon aus, daß wenn ein Buch für 3 Euro verkauft wurde, es eben auch nur so viel wert ist.


    Mittlerweile ignoriere ich die Beiden auch komplett bei der Preisfindung. Oft weiß ich, daß meine teure Ware dann halt später geht. Mit dem Konzept fahre ich ganz gut. Immerhin habe ich im letzten Jahr einen durchschnittlichen Verkaufspreis bei Amazon von 18 Euro ohne Versand gehabt. Das bei Ware die eigentlich überall im Müll gelandet wäre. Ich darf grade dem Finanzamt erklären, warum ich keinen Wareneinsatz habe, aber ständig irgendetwas am Fuhrpark repariert werden muss.


    Im Moment ufert mir das mit den Nichtzahlern ein wenig aus. Ich muss da nochmal nachbessern. Grade wenn ich im Frühjahr noch ebay dazu machen möchte. Heute habe ich eine CD-Box für 150 Euro auf gut Glück verschickt. Hoffentlich geht das gut. :-)


    Aber ersteinmal wird bei mir in der Halle in den nächsten Wochen sarniert. Die alten Wasserschäden werden beseitigt. Das wird ein totales Chaos geben, fürchte ich. Alles muss raus und dann wieder einräumen. Die Nachbarn werden begeistert sein.

  • Mein Testlauf mit den verschickten Mahnungen in Briefform war bisher ernüchternd. Keiner hat bezahlt. Null. Das hätte ich nicht gedacht. Aber schön verteilt: Jeweils 2 über Booklooker, Buchfreund und AbeZvab.


    Das mache ich wohl nicht noch einmal.

  • Mein Testlauf mit den verschickten Mahnungen in Briefform war bisher ernüchternd. Keiner hat bezahlt. Null. Das hätte ich nicht gedacht. Aber schön verteilt: Jeweils 2 über Booklooker, Buchfreund und AbeZvab.


    Das mache ich wohl nicht noch einmal.

    Ich mahne nur schriftlich, da erfahrungsgemäß auf Mails weniger reagiert wird als auf Briefe. Nicht wenige ( ich selbst mache das genauso ) nutzen für Bestellungen übers Internet separate Mail Adressen, wo nur sehr unregelmäßig bis gar nicht die Mails gelesen werden.


    Ich verschicke 1x im Monat Mahnungen. Es sind im Schnitt zwischen 3 und 12 Mahnungen ( Mahnstufe 1 ) die rausgehen. Einen Monat ohne Mahnungen hatte ich schon lange nicht mehr. Vor ein paar Jahren hatte ich maximal die Hälfte der Mahnungen wie heute. Das ein Mahnlauf komplett ohne einen Zahlungseingang erfolgt, hatte ich bisher so auch noch nicht. Es waren immer Zahlungen gekommen. Manche kommen erst nach der 2 oder 3 Mahnstufe. Mahngebühren zahlten bei mir allerdings die wenigsten, vielleicht 20% wenn es hochkommt.

  • Zitat einer bekannten Rechtsanwaltskanzlei zum Thema:


    Die Mahnung ist eine einseitig empfangsbedürftige Erklärung. Nach der Konzeption des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) bedürfen Erklärungen nur dann einer bestimmten Form, wenn dies ausdrücklich gesetzlich vorgeschrieben ist (§ 125 BGB). Da eine gesetzliche Bestimmung für Mahnungen nicht vorhanden ist, ist diese an keine bestimmte Form gebunden und kann daher mündlich, schriftlich und per Fax oder auch E-Mail erfolgen

  • ie Mahnung ist eine einseitig empfangsbedürftige Erklärung. Nach der Konzeption des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) bedürfen Erklärungen nur dann einer bestimmten Form, wenn dies ausdrücklich gesetzlich vorgeschrieben ist (§ 125 BGB). Da eine gesetzliche Bestimmung für Mahnungen nicht vorhanden ist, ist diese an keine bestimmte Form gebunden und kann daher mündlich, schriftlich und per Fax oder auch E-Mail erfolgen

    Ist bekannt, ändert jedoch an der Tatsache nichts, dass grundsätzlich auf schriftliche Mahnungen eher reagiert wird, als auf Mahnungen die per Mail verschickt werden. Die führenden Inkassounternehmen verschicken deswegen ihre Mahnungen weiterhin per Post, manche fahren auch Zweigleisig und verschicken Briefe und Mails gleichzeitig. Andere überweisen dem Schuldner 1 Cent mit einem Hinweis im Verwendungszweck, wenn die erste schriftlich Mahnung erfolglos verlief.