Umstellung auf Selling-Partner-API

  • Hallo Zusammen,


    ich arbeite derzeit im Hintergrund an der Umstellung unserer Amazon-Anbindung auf die neue Selling-Partner-API, die wir ab dem 30.09.2021 verwendet müssen statt der bisherigen Amazon Webservices.


    Nach bisherigen Stand der Dinge ändert sich für euch nichts, ihr müsstet nur euer Konto einmal neu mit unserem Entwickler-Account verbinden.


    Um die Übertragungen an Amazon besser testen zu können, würde ich mich freuen wenn ein paar Händler diese neue Anbindung bereits einmal durchführen würden. Die bisherige Anbindung läuft problemlos weiter, Franklin hat das bereits schon vor einigen Tagen gemacht (Danke noch einmal dafür! :thumbup:)


    Um das Konto neu zu verbinden müsst ihr unter folgenden Link einfach nur auf den Button "Login mit Amazon" klicken und dann die dortige Anzeige bestätigen. Hier der Link: https://login.whsoft.de/whbook/amazon-verbinden

  • Danke euch allen. Es kam heute Nacht die Nachricht, das die Deadline auf den 31.07.2022 geschoben wurde und die Schnittstelle noch um diverse Möglichkeiten für den Bestellabruf ergänzt wird. Letzteres ist aktuell nämlich noch kaum möglich.


    Die Sache liegt also erst einmal auf Eis bis irgendwann nach August, wenn die Schnittstelle von Amazon erweitert wurde.

  • Ich bin derzeit wieder an der Umstellung auf die neue Amazon SP-API dran, die die komplette technische Kommunikation mit Amazon ersetzt (Feed Upload, Bestellabruf, Titelaufnahme etc.)


    Derzeit habe ich mit einem Händler folgendes erfolgreich abgebildet:

    • Bestellabruf
    • Upload von Bestandsänderungen (Order-Control, manuelle Ausbuchungen aus whBOOK)
    • Booklink Premium Bilder


    Gerade aktiv im Test befinden sich:

    • Upload von Inventory- und Book-Loader Dateien (also der Katalogexport über Booklink zu Amazon)


    Als nächstes würde ich gerne angehen:

    1. Versandbestätigung aus whBOOK
    2. Automatischer PDF-Rechnungsupload (welcher die Versandbestätigung voraussetzt)


    Es gibt zwei Dinge zum Bestellabruf zu erwähnen, eine negativ und eine positiv.


    Negativ: Wir erhalten keine Informationen zum Käufer, wir kriegen nur die Lieferadresse. Derzeit sieht es wohl so aus als wäre das beabsichtigt, die uns gestellten "Migrationshelfer" von Amazon antworten seit 10 Tagen nicht, nachdem die aber selbst im Frühjahr darauf drängten wir sollen doch bitte am liebsten sofort umstellen ... Demnach werden die Rechnungen immer mit Lieferadresse == Rechnungsadresse angelegt solange wir nicht beide Adressen erhalten.


    Positiv: Die Bestellungen kommen (scheinbar) deutlich schneller rein, ohne die bis zu 3 Stunden lange Verzögerung die wir bislang haben.


    Gibt es jemanden, der das im Vorfeld ausprobieren wollen würde? Umgestellt muss im Sommer (Deadline Ende Juli) sowieso zwingend, deswegen will ich jetzt gerne mit genügend Spielraum den Übergang mit eurer Hilfe möglichst reibungslos machen.

  • Scheinbar gibt es da ja keine Neuigkeiten.

    Wir haben nun (vor zwei Tagen) umgestellt, seitdem erhalten wir in whBOOK keine abweichende Lieferanschrift mehr.

    In den Bestellberichten sind allerdings weiterhin abweichende Rechnungs- und Lieferanschrift angegeben.


    Auch ist mir negativ aufgefallen dass stets das Bundesland - welches für den Versand völlig irrelevant ist - übermittelt wird und direkt nach dem Ort steht.

    Das führt dazu dass man fast alle Exporte (DHL) nochmal bearbeiten muss, da der Ort nicht gefunden wird.

  • Meiner Meinung nach hat amazon immer nur die Lieferanschrift übermittelt, oder liege ich da falsch?

    Die bisherige MWS - Schnittstelle lieferte Rechnungs- und Lieferadressen mit (weiß nicht ob für alle oder ob da Bedingungen erfüllt werden mussten). Die neue schickt diese angeblich auch mit, wenn wir als Entwickler eine entsprechende Freigabe für "PIP"-Daten haben. Die haben wir seit der Ankündigung der neuen Schnittstelle seit über einem Jahr und mussten dafür auch eine ziemlich umfassende Prüfung über uns ergehen lassen die sich insgesamt sicher ein halbes Jahr zog.


    Alle Auflagen erfüllt, wo Amazon Verbesserungsbedarf sah haben wir direkt nachgebessert, was dann wieder von Amazon abgesegnet wurde. Ende vom Lied: Immer noch keine Daten. Der Support antwortet teilweise gar nicht mehr und reagiert erst wenn man Tag für Tag nachhakt - aber auch dann geht es nicht weiter.

  • Auch ist mir negativ aufgefallen dass stets das Bundesland - welches für den Versand völlig irrelevant ist - übermittelt wird und direkt nach dem Ort steht.

    Das führt dazu dass man fast alle Exporte (DHL) nochmal bearbeiten muss, da der Ort nicht gefunden wird.

    Danke fürs Feedback, ich lasse das Bundesland für Bestellungen aus/nach Deutschland weg. Sollte also bei Bestellungen die jetzt neu kommen nicht mehr der Fall sein.

  • Nur für mein Verständnis, sind es nicht die Daten die auch im Bestellbericht stehen die übermittelt werden?

    Denn wie erwähnt sind sowohl Rechnungs- als auch Lieferanschrift im Bestellbericht zu lesen.

    Ich habe jetzt die zur Verfügung stehenden Feeds noch einmal durchgetestet und festgestellt das der "FLAT_FILE_ORDER_REPORT_DATA_INVOICING" Report nun die Käuferdaten mitschickt. Ich bin bereits dabei den Import der Rechnungsadresse einzubauen.


    Bei meinem letzten Test vor wenigen Wochen war der Report noch 10 Felder kürzer - genau die Anzahl der Felder die Käuferdaten enthalten. Ich werde diesen Report nun dafür nutzen die Rechnungsaddresse an die Bestellungen dranzuheften und dann die Bestellungen erst rauszugeben wenn wir die Käuferadresse haben.


    Denke das wird ab heute Nachmittag 16 - 17 Uhr oder so der Fall sein.

  • So, es läuft nun und es gibt folgenden Erkenntnisgewinn: Für ca. 1/3 der Händler kann ich die Käuferadresse anreichern und dann mit ausliefern lassen. Für den Rest enthält der genau gleiche Feed einfach diese Spalten nicht. Ich habe leider absolut keine Ahnung woran das liegt und es gibt dafür auch keine Anhaltspunkte das herauszufinden.


    Stefan meinte das die Herausgabe der Käuferdaten früher über den Verkäufersupport für jeden Händler freigeschaltet werden muss - vielleicht ist das immer noch so. Ich kann das leider nicht prüfen und solche Dinge sind auch im sellercentral nicht ersichtlich.

  • ...

    Stefan meinte das die Herausgabe der Käuferdaten früher über den Verkäufersupport für jeden Händler freigeschaltet werden muss - vielleicht ist das immer noch so. Ich kann das leider nicht prüfen und solche Dinge sind auch im sellercentral nicht ersichtlich.

    Ich erinnere mich auch dunkel an so etwas...

  • Es scheint so als würde die Rechnungsadresse fast immer von der Lieferadresse abweichen. Wir versuchen die Lieferadresse nur herauszugeben wenn diese nicht identisch ist mit der Rechnungsadresse, allerdings gibt es so viele Unterschiede in Schreibweisen usw. das vermutlich 90%+ der neuen Rechnungen mit abweichender Lieferadresse angelegt werden.

  • Moin,


    könnt Ihr mich zu dieser Thematik bitte mal etwas "mitnehmen": Wo liegt hier das Risiko für uns? "Nur" darin, dass die gewünschte Rechnungsadresse falsch von amazon gescannt wird und wir dann Kundennachforderungen wegen späterer Korrektur der Rechnungsadresse erhalten, oder etwa auch darin, dass die gescannte Lieferadresse nicht der vom Kunden gewünschten Lieferadresse entspricht und wir Bücher dann eventuell an falsche Anschriften versenden?


    Danke und Grüße, Philip

  • Moin,


    könnt Ihr mich zu dieser Thematik bitte mal etwas "mitnehmen": Wo liegt hier das Risiko für uns? "Nur" darin, dass die gewünschte Rechnungsadresse falsch von amazon gescannt wird und wir dann Kundennachforderungen wegen späterer Korrektur der Rechnungsadresse erhalten, oder etwa auch darin, dass die gescannte Lieferadresse nicht der vom Kunden gewünschten Lieferadresse entspricht und wir Bücher dann eventuell an falsche Anschriften versenden?


    Danke und Grüße, Philip

    Das einzige wirkliche Risiko ist nicht umzustellen und dann ab dem 31.07 keine Bestellungen von Amazon zu erhalten, da wird gnadenlos von Amazon abgeschaltet.


    Die Lieferadressen passen, es kann nur sein das die Rechnungen immer auf Lieferadressen ausgestellt werden und dann ggf. auf Nachfrage angepasst werden müssen.