Beiträge von Rene

    Zwei Punkte zu Buchfreund:

    Dass man auch Bücher bestellen kann, ohne einen Account anzulegen, ist prinzipiell eine feine Sache.

    - Es wäre gut, wenn der Verkäufer einstellen kann, dass bei solchen Bestellungen vorweg bezahlt werden muss, um eventuelle Spaßbestellungen zu unterbinden.


    - Es sollte zumindest eine rudimentäre Adressprüfung geben. Es fehlten schon mehrere Male die Hausnummer, die Postleitzahl war nicht korrekt oder hatte heute bei einem Fall nur 4 Stellen.

    Ich persönlich bin absolut gegen eine Automatisierung von Preisvorschlägen bei Ebay.

    [...]

    Ein 100 € Buch welches vier Jahre liegt kann da auch mal für 40 € weg gehen. Ein Buch welches gerade erst gelistet ist und gut verkäuflich ist, werde ich nicht unter 90 % verkaufen.

    Da die Automatisierung frei justierbar ist, kann man sie ja auch einfach weglassen.


    Es würde Sinn machen, die Automatisierungsregeln stärker aufzugliedern bzw. "XXX Tage in der Buchfreund-Datenbank" an jede Automatisierungsregel zu binden, so dass Preisvorschläge z. B. nach 100 Tagen Lagerzeit ab 90%, nach 180 Tagen ab 80% und 365 ab 70% automatisch angenommen werden.


    Die Möglichkeit die Automatisierung für einzelne (besondere) Bücher auszuschließen, wäre auf jeden Fall auch gut.

    Ich glaube, ich verstehe das Problem:

    eBay hat einen Schritt mehr als Booklooker oder Buchfreund in der Verkaufsabwicklung: Verbindlich gekauft, aber Zahlung noch nicht ausgewählt bzw. abgewickelt.


    Ein Käufer gibt einen Preisvorschlag über X Euro für Artikel A und einen über Y Euro für Artikel B ab.

    Der Verkäufer akzeptiert beide Preisvorschläge.

    Dann müsste es als neuen Schritt eine Zahlungsaufforderung geben:

    "Herzlichen Glückwünsch, ihre Preisvorschläge wurden akzeptiert. Bitte bezahlen Sie..."

    Der Rechnungsbetrag wäre X+Y + die üblichen Versandkosten, die für das Gewicht A+B bzw. für den Rechnungsbetrag von X+Y anfallen würden.

    Die Konfiguration mit definitiver Annahme bzw. Ablehnung würde zwar die Händlerseite vereinfachen aber die mMn wichtigere Käuferseite nicht.

    Bei eBay funktioniert die Automatik "Verkäufer nimmt den Vorschlag an, damit ist der Artikel verkauft", doch eigentlich ganz gut, oder?

    Eine Anmerkung zu den Preisvorschlägen:

    Wir hatten gerade den ersten über Buchfreund und nahmen ihn an.

    Der Käufer war verwirrt, weil er den Kauf nochmal hätte bestätigen müssen, obwohl er schon eine "Herzliche Glückwunsch"-Nachricht bekommen hatte.

    Wäre es möglich auf eine kürzere, eBay-orientierte Variante umzustellen? (Der Käufer gibt einen Preisvorschlag ab, bekommt einen kleinen Hinweis, dass es zu einem bindenden Verkauf kommt, wenn der Käufer seinen Vorschlag annimmt und der Verkäufer muss nur noch annehmen.)

    Das hätte eine ganze Reihe von Vorteilen:


    - Es ist das deutlich intuitivere Prinzip.


    - Es spart Aufwand, wenn man den Preisvorschlag annehmen und der Artikel dann gleich zu Versand vorbereitet werden kann.


    - Der Artikel muss nicht "zurückgehalten" werden, bis der preisvorschlagende Käufer tatsächlich gekauft hat.


    - Preisvorschläge würden nicht "versacken". Bei Booklooker kommt es gelegentlich vor, dass der potentielle Käufer nach angenommenen Preisvorschlägen, keinen Kauf auslöst. Leider gibt es auch keine Möglichkeit eine Erinnerung zu verschicken.

    Zu 2.: Eine separate Behandlung in whBook von Buchfreund und dem Shop wären mMn auch sehr sinnvoll.

    Wäre es theoretisch möglich mehrere Shops gleichzeitig zu verwalten?

    Wir spielen schon lange mit dem Gedanken für ein Herzensthema einen kleinen Shop mit starker Social-Media-Präsenz einzurichten, enthalten grob 20 Neubücher, ein paar eBooks und Kunstdrucke. Dazu passen würde aber nur ein winziger Bruchteil unseres Gebrauchtbuchsortiments, im Gesamtsortiment würde die Auswahl einfach untergehen.

    Ich vermute, dass ein Grund für die mangelnde Annahme damals die besondere Einbindung war. Einen Shopbutton auf Facebookseiten habe ich persönlich nie wahrgenommen, das war zu weit ab von den üblichen sozialen Pfaden. Sollten viele Anbieter die Shopanbindung nutzen, wird sich das meiner Meinung nach recht zügig normalisieren.


    Vermutlich macht das nur mit einer gepflegten Social-Media-Präsenz tatsächlich Sinn. Dafür muss man die Muße und Zeit haben.


    (Ein Bekannter arbeitet viel mit Facebookwerbung. Er glaubt, nach allem, was er bisher gelesen und gehört hat, dass das System ausschließlich über geschaltete Facebookwerbung monetarisiert werden soll.)

    Hallo Stefan,

    zur späten Reaktion auf die Neuerungen: Wir haben erst am letzten Wochenende die E-Mail datiert von 27.4.2020 im digitalen Postfach vorgefunden. (Sie lag im normalen Posteingang, nicht im Spamordner.)

    Ein Gedanke zu Preisvorschlägen: Es wäre schön, wenn man sie mit dem Wunschzettel auf Buchfreund verbinden könnte. Wenn z. B. Preisvorschläge nach 100 Tagen Lagerzeit möglich sind, könnten allen Buchfreundkunden, die das Buch auf dem Wunschzettel haben, eine Nachricht halten, dass der Verkäufer nun offen für Vorschläge ist. Auch die Möglichkeit allen Kunden, die Bücher aus dem eigenen Bestand auf dem Wunschzettel haben, einen Preisvorschlag mit X% Nachlass zu schicken, wäre schön.



    Liebe Grüße von den 7 Bergen

    René