Beiträge von bookmarathon

    Ja, für meinen kleinen Bestand habe ich reichlich Preisfehler. Das liegt aber auch an dem Mops und ReBuy. Oft bieten die sich wie Idioten gegenseitig runter und dann werden manchmal richtig teure Bücher zu Witzpreisen verscherbelt. Manchmal kauf ich die dann weg und stelle die teurer wieder ein. Das findet Amazon allerdings voll doof. Die gehen dann davon aus, daß wenn ein Buch für 3 Euro verkauft wurde, es eben auch nur so viel wert ist.


    Mittlerweile ignoriere ich die Beiden auch komplett bei der Preisfindung. Oft weiß ich, daß meine teure Ware dann halt später geht. Mit dem Konzept fahre ich ganz gut. Immerhin habe ich im letzten Jahr einen durchschnittlichen Verkaufspreis bei Amazon von 18 Euro ohne Versand gehabt. Das bei Ware die eigentlich überall im Müll gelandet wäre. Ich darf grade dem Finanzamt erklären, warum ich keinen Wareneinsatz habe, aber ständig irgendetwas am Fuhrpark repariert werden muss.


    Im Moment ufert mir das mit den Nichtzahlern ein wenig aus. Ich muss da nochmal nachbessern. Grade wenn ich im Frühjahr noch ebay dazu machen möchte. Heute habe ich eine CD-Box für 150 Euro auf gut Glück verschickt. Hoffentlich geht das gut. :-)


    Aber ersteinmal wird bei mir in der Halle in den nächsten Wochen sarniert. Die alten Wasserschäden werden beseitigt. Das wird ein totales Chaos geben, fürchte ich. Alles muss raus und dann wieder einräumen. Die Nachbarn werden begeistert sein.

    Mein erstes kleines Fazit: Es lief super an aber Abe-Books ist bei mir zu vernachlässigen. Das ZVAB hingegen war im Weihnachtsgeschäft ein ernstzunehmender Faktor.


    Nachteil: Ich habe noch nie so viele Nichtzahler gehabt wie jetzt. Auf Mahnungen hat von 20 Kunden kein einziger reagiert. Jetzt habe ich die ersten 6 mal per Post verschickt. Bin gespannt, ob das auch nur irgendeine Reaktion gibt. Alles unteres Preissegment. Das teuerste war ein Buch für 40 Euro. Sonst fast alles unter 8 Euro Gesamtkosten.


    Lustig finde ich, daß bei Amazon gesperrte Artikel (wegen Preisfehler) sich gut im ZVAB verkaufen. Auch wenn es im Moment bei mir erschreckend ruhig ist.

    Glaube ich auch nicht. Wenn ich mir anschaue, was ich kleine Buchschubbserin da in der kurzen Zeit verkauft habe, dann scheint sich das ja zu lohnen.


    Heute waren die Bestellungen wieder gut. Hätte nicht gedacht, daß ich am 23.12. noch mal zur Post marschieren darf. (Auf meine Aluhutträger ist doch auch Weihnachten verlass. Erstaunlich, was der Müll manchmal so her gibt. :))


    Dann hoffe ich mal, das Morgen wirklich nur die Völlerei angesagt ist, und ich nicht nochmal zur Post latschen muss. Frohe Weihnachten schon mal.


    Apropos: Haben die Jungs und Mädel, ja und auch Sonstiges, bei Abe/ZVAB grade Probleme mit den Mails?

    Ich bin mal gespannt, wie lange ZVAB noch am Netz bleibt. Ich habe die Befürchtung, dass irgendwann mal beim ZVAB der Stecker endgültig gezogen wird.

    Das wäre sehe schade, da das ZVAB bei mir echt gut läuft. Gestern hatte ich bei Amazon eine charmante Nullnummer, was ich auch schon länger nicht mehr hatte.

    Jetzt während des Weihnachtsgeschäfts habe ich alles rausgehauen, was auch immer bestellt wurde.


    Je teurer das Buch, je weniger Probleme. Eigentlich bestellen bei mir fast alle Bücher die teurer sind als 25 Euro per Kreditkarte oder Paypal.


    Zahlungsunwillige sind bei mir alles unter 7 Euro incl. Versand. Wenn man bedenkt, daß ich bei Amazon einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 18 Euro ohne Versand in diesen Jahr habe, dann ist sind diese Billigdinger ohnehin nicht so meine Kernkompetenz.


    Auf jeden Fall stellt Abe/ZVAB eine echte Bereicherung für mich da. Und möchte ich nochmal meinen Dank an das Forum loswerden. Nächstes Jahr dann die Bucht? Ohne Euch hätte ich mich wohl nicht noch einmal an Abe/ZVAB gewagt.

    Nochmal ein kleiner Nachtrag:


    Heute habe ich von einem Coronafall mitbekommen, wo der Betroffene seinen Arbeitskollegen nicht angegeben hat, mit dem er den halben zusammen im Auto sitzt. Die Angaben der Kontaktpersonen ist freiwillig. Bitte, was ist das denn für ein Schwachsinn? Wenn das so läuft, dann hilft auch kein nächster Lock Down.


    Ich habe also unserem Gesundheitsamt zur Hälfte Unrecht getan, weil sie nicht nachverfolgen können, wenn sie nicht informiert werden. Aber es bleibt dabei, es wurde wegen Krankeitsbedingungen bei uns noch nicht eine Firma dicht gemacht wegen Corona. Auf jeden Fall kein einziger Einzelhändler.

    buecherprofi


    Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten, mehr nicht. Alles wo ich ein Nachweis hatte, habe ich letztlich mein Geld erhalten.


    Letztlich bin ich nur ein Gebrauchtbuchhändlerin bzw. Medienhändlerin. Keine Ahnung, wie das in anderen Branchen läuft. Bei Kunden wo mir Zweifel kommen, verschicke ich nur gegen Vorkasse. Bücher die Verschwinden kosten bei mir meist unter 10 Euro.


    Einen Betrüger aus Österreich bin ich mal aufgesessen, da hat Amazon den Schaden übernommen. Der Typ war einfach selten dämlich.


    Ansonsten kann ich nur sagen, je teurer die Ware, je weniger passiert. Ausnahme Buchfreund. Da verschicke ich nur noch gegen Vorkasse ab 20 Euro. Zahlen die nicht innerhalb einer Woche, dann storniere ich das eben. Hatte grade einen Kunden, der für rund 200 Euro DVDs bestellt hatte. Zahlt der bis Morgen nicht, storniere ich die Bestellung. Ich weiß, daß ich die Ware auch anders verkaufen kann.


    Der letzte Kunde, wo das Paket noch auf Rechnung rausging, dem habe ich eine deutliche Mail geschickt. Er möchte jetzt doch bezahlen.

    Mit persönlicher Zustellung an den Empfänger oder nur als "normales" Paket? Man muss im Zweifel den Nachweis führen, dass der Empfänger die Sendung auch tatsächlich erhalten hat. Da nützt es recht wenig, wenn der Nachbar oder sonst wer das Paket angenommen hat, oder ganz aktuell der Zusteller mit Q den Empfang quittiert.

    Enweder der Empfänger ist dran, oder DHL. Das sehe mal zur Abwechslung tiefenentspannt.

    Macht es zwar für die Betroffenen nicht besser, aber meines Erachtens sehr verständlich.

    Sorry, Oliver, aber das sehe ich mal so ganz anders. Wenn der Arbeitgeber nicht über die Cornaerkrankung seiner Mitarbeiter informiert wird, dann kann man sich den Rest der Kontaktverfolgung auch schenken. Meine Freundin hat sehr viele Kontakte in Ihrem Laden und fasst auch Ware mit den Händen an, was gar nicht anders geht. Sollte sie sich bei der Putzfrau anstecken, die immer täglich ca. 3 Stunden putzt, dann haben wir einen ganz klassischen Supersprayer. Der Weg in die Pflegeheime wäre dann auch überwunden, weil da auch Ware hingeht.


    Unser Gesundheitsamt ist ein Witz. Ich habe zweimal mit denen zu tun gehabt, und wirklich nur Unsinn gesagt bekommen.


    Mag sein, daß die mit Schulen besser umgehen, aber mir ist kein einziger Einzelhändler im Landkreis bekannt, der wegen Corona schließen musste. Ein guter Freund meinte: "Die haben viel zu viel Schiss vor den Entschädigungszahlungen. " Das sehe ich mittlerweile auch so. Oder glaubt irgendjemand, daß es die Einzelhändler nicht erwischt? Und wir haben überwiegend Inhabergeführte Geschäfte.

    Ich würde keine Rechnung zumailen. E.Mailanhänge wollen viele Leute auch nicht öffnen, was ich auch verstehe. Ich wäre dafür eine normale E-Mail mit den Bestell- und Kontodaten zuzusenden, im Grunde das, was der Kunde nach 2 Klicks auf Ordercontrol sieht.

    Auch gut. Egal was, nur Bitte Irgendetwas was den Kunden dazu verleiten könnte zu bezahlen. Ohne Umwege. :saint:

    Nach einer Woche Coronopause kam die Mitarbeiterin mit einem Wisch vom Amt bei meiner Freundin wieder an, und durfte laut Amt wieder arbeiten. Negativer Coronatest? Ach woher.... Telefonat mit dem Amt, und alles war wieder gut. Sie hatte Null Symthome nach eigener Aussage. Das reicht dann wohl. Zumindest muss sie jetzt die ganze Zeit Mundschutz tragen. Bei einem negativen Test wäre mich aber echt wohler. Muss sie aber nicht machen.


    Ich verliere so ganz langsam den Glauben an die Handlungsfähigkeiten einiger Behörden.

    buecherprofi


    Ich mache das ja auch schon 15 Jahre und würde natürlich keinen an Mediafinanz weitergeben, den ich nicht mit Nachweis verschickt habe.


    DHL läuft bei mir über Easylog, und ist gut nachvollziehbar. Bisherige Verluste in diesen Jahr an Paketen: Null. Verluste an Einschreiben: Ebenfalls Null.


    Und wenn ein Problem seit Jahren besteht, warum wird da denn nichts geändert? Auch Programmiermöglichkeiten haben sich in den letzten 15 Jahren entwickelt. Es kann doch nicht so schwierig sein, jeden Kunden eine ordentliche Rechnung automatisch zukommen zu lassen, ohne irgendwelche externen Links, auf die ich übrigens auch nicht klicken würde.


    Stefan oder Oliver könnten doch mal etwas dazu sagen. Nur weil das Problem schon lange besteht, muss es ja nicht in Stein gemeißelt sein, daß sich da nichts ändert. Oder?

    Puh, ich dachte immer, der Kunde bekommt die Rechnung direkt. Irgendwelches rumgeklicke ist wirklich schlecht. Warum wurde das nicht schon längst verbessert? Das Problem besteht ja offenbar nicht erst seit gestern.


    Das alles ist suboptimal gelöst. Besser wäre es, wenn es nur eine E-Mail gibt mit allen Infos zur Bestellung mit Kontodaten ohne weitere Links. Viele Kunden sind einfach nicht sehr computeraffin und geben dann schnell auf und warten erst mal ab, was passiert. Je einfacher alles gestaltet ist, desto besser.

    Was sagen denn unsere wh Programmierer dazu? Ich wäre sehr dafür.


    Dann ist das mit der Vorkasse beim ZVAB/Abe aber auch zum Scheitern verurteilt. Das frustriert mich grade ganz ungemein.

    Natürlich verschicke nur mit Rechnungen. Schon aus Eigentschutz, weil sonst noch mehr Rechnungsanforderungsmails kommen. Ein Punkt an unserem Job der mir furchtbar auf den Geist geht.


    Und wie gesagt, bei Sendungen über 100 Euro geht die Sendung erst raus, wenn das Geld da ist. Und da verstehe ich nicht, warum die nicht gleich zahlen. Ebenso die Ausländer. Ich verschicke ins Ausland nur gegen Vorkasse. Leider habe ich Idiot einem Buchfreundkunden eine knapp 30 Sendung zugeschickt, bevor ich mein Geld hatte. Kann ich wahrscheinlich auch wieder abschreiben.


    Zumindest kann ich den Buchfreundkunden Mediafinanz übergeben.


    Und noch etwas ganz anderes: Eine Kundin rief mich heute an und erklärte mir, daß im Netz stehen würde, daß meine Sendungen im ZVAB erst am 29. Dezember geliefert werden. Was mich schockierte. Dann rief sie nochmals an, und meinte, nein, bei mir würde stehen bis zum 18. Dezember. Möglicherweise sollte man sich das nochmal ansehen und überarbeiten. Die Kundin hat den Kollegen auch angeschrieben. Bei der Einstellung bei ihm, dürfte das Weihnachtsgeschäft durch sein.

    Werde ich gern machen. Von meinen ganzen Bestellungen vom Wochenende, die Banküberweisung gewählt haben, hat nicht einer sofort bezahlt. Bei über 100 Euro-Bestellungen schreibe ich die Kunden an, daß ich die Ware nur gegen Vorkasse versende. Keine Reaktion.


    Man kann ja über Amazon schimpfen wie man will, aber meine Ausfälle sind da im Verhältnis gesehen am geringsten. Die Profi-Geldzurückforderer gibt es dort zwar auch, aber die drei oder vier im Jahr sind zu vernachlässigen.


    Ich bin ja echt nur eine ganz kleine Händlerin, aber über 300 Euro Außenstände bei ZVAB/Abe finde ich schon krass. Man darf ja nicht vergessen, daß ich noch nicht so lange dabei bin. Irgendetwas läuft da bei mir möglicherweise echt schief. Ich habe aber keine Ahnung, was das sein könnte.