Beiträge von buecherprofi

    Bei mir klappt das noch ganz gut, die Büchersendungen in den Briefkasten zu werfen. Zumindest ist das deutlich besser, als sie direkt als Büchersendungen zu Post zu bringen.

    Genau, ich werfe schon seit sehr vielen Jahren meine Sendungen in die Briefkästen, eben weil die Zustellung dann in der Tat schneller ist, da nichts mehr sortiert wird sondern die Sendung im Depot direkt in die Verteilermaschine kommt. Hatte mich darüber mal mit einem Postler unterhalten der in einem Depot arbeitet, der hatte mir das auch so bestätigt. Das ist zwar jetzt auch schon gut 2 Jahre her, wo ich mich ihm darüber zuletzt unterhalten habe, die Praxis zeigt aber dass es aktuell wohl immer noch so gehandhabt wird. Letztes Jahr wurde mir von meiner Postagentur gesagt, dass diese Briefe die etwas dicker sind in eine separate Kiste verpacken müssen. Diese werden ( meine Vermutung ) im Depot dann entsprechend nachrangig separat bearbeitet. Was sollte eine solche Trennung denn auch sonst für einen Sinn ergeben?

    Ich habe diese Probleme seit rund 1,5 Jahren nicht mehr, da ich nur noch als Brief oder DHL Paket verschicke. Seit der Umstellung, ging die Anzahl der Reklamationen bzw Nachfragen ( wo bleibt mein Buch ) auf Null runter.

    Bevor ich dauerhaft auf Briefsendung bzw. DHL Paket umgestellt hatte, hatte etliche Testsendungen an Freunde und Bekannte in ganz Deutschland gestartet. Da war ganz deutlich sichtbar, dass es als Brief wesentlich schneller geht als als Büchersendung. Deswegen hatte ich dann grundsätzlich auf Brief bzw Paket umgestellt und das Porto angepasst. Hatte bisher deswegen gar keine Probleme. Die Leute sind bereit etwas mehr an Versandkosten zu zahlen, wenn die Sendung zügig ankommt.

    Ich kaufe selbst öfters Bücher für mich selbst und die meisten Kollegen verschicken als BüWa, unter 4 Tagen ist die letzte Zeit keine BüWa Sendung bei mir angekommen. Der Rekord liegt bei knapp 2 Wochen Versanddauer ( da hat vermutlich zuerst einmal der Zusteller das Buch gelesen :D )

    Bei mir steht 3 ? was sagt mir das ?

    Bei mir steht da neuerdings eine 6, vorher stand da lange Zeit immer eine 4 und vorher eine 1. Ich selbst habe da aber auch nie irgendetwas geändert oder hinzugefügt. Eine neue Verifizierung wurde bisher von mir nicht gefordert.

    Das sieht sehr nach einer Betrugsmasche aus. Amazon zieht das Geld ein, nicht der Verkäufer. Der Verkäufer würde gar nichts von einer gescheiterten Zahlung mitbekommen, soweit ich weiß.

    Doch, das bekommt der Verkäufer mit wenn ein Käufer bei Rechnungskauf nicht zahlt oder im Nachhinen die Lastschrift widerruft. Amazon belastet da ganz einfach das Konto vom Verkäufer. Hatte ich selbst 1x bisher. Reklamation bei amazon war erfolglos verlaufen. Amazon stellt in deren Augen nur die Plattform zur Verfügung und bietet den Service, das Risiko trägt aber der Verkäufer.

    Ich könnte mir vorstellen, daß sie die Verkäufer etwas genauer abklopfen, damit es nicht ganz so viele Mißverständnisse gibt.

    Vielleicht wurde die Abwicklung in den letzten 6 Monaten geändert, das mag sein.

    Es kann aber auch sein, weil ich schon einen gewerblichen Account und Shop in der Vergangenheit hatte , dass deswegen bei mir das Gespräch kürzer war.

    Der alte Shop durfte dafür jedoch nicht genutzt werden, es musste ein neuer gewerblicher Account erstellt werden.

    Ingesamt gab es 2 kurze Telefonate, zuerst mit der Beraterin und dann mit dem Concierge Service, das wars.

    Bereite Dich bei dem Gespräch auf viele, viele Fragen vor. Mein Berater wollte einfach alles wissen. Woher ich die Ware beziehe, wie viele m2 ich zur Verfügung habe und ich habe ihm sogar freiwillig meine Umsätze auf den anderen Plattformen gesagt.


    Er wollte von mir wissen, wie ich mir das mit Ebay vorstelle und was meine Ziele sind. Darüber sollte man wahrscheinlich vorher nachdenken. Das hatte ich aber schon im Erstgespräch festhalten lassen. Bei dem eigentlichen Erstgespräch mit dem zukunftigen "Betreuer" wurde das nochmals vertieft.

    Das wurde bei mir nicht gefragt. Bei dem Gespräch ging es eigentlich nur um die technische Umsetzung, sprich worüber die Artikel erfasst und hochgeladen werden und eine kurze Aufklärung wo ich die Rechtstexte usw. hinterlegen muss. Das Gespräch dauerte bei mir noch keine 10 Minuten.


    Es gab nach 4 Wochen noch ein Gespräch mit dem Concierge Service, da wurde geschaut wie die Verkäufe der letzten 4 Wochen waren und die Grenzen wurden deutlich hochgesetzt.


    Nach Ablauf der 6 Monate einfach online den Premium Shop kündigen. Mir wurde vom Concierge Service dringen geraten ( weil es da in der Vergangenheit wohl Probleme gab, abrechnungstechnisch ), nach der Kündigung alle Artikel zu löschen. Wenn diese gelöscht sind den Top Shop buchen und dann die Artikel neu hochladen. Man kann aber auch direkt um Premium Shop auf den Top Shop umstellen, das sollte ich aber möglichst so nicht machen. Nun war es bei mir am 31.12 dann so gewesen, dass es bei ebay ein technisches Problem gab und ich die Artikel nicht gesammelt löschen konnte. Wenn dann hätte ich jeden Artikel zu diesem Zeitpunkt nur einzeln händisch löschen können. Das wäre der Wahnsinn gewesen, also habe ich dann einfach vom Premium Shop auf dem Top Shop umgestellt. Probleme gab es da keine, auch keine abrechnungstechnischen.

    Man braucht vor allem Ware, wo es einen Markt gibt, gerade wenn an einen solchen teuren ebay Shop hat. Ich habe sehr viele wissenschaftliche Bücher, wo es teilweise nur einen extrem kleinen Kundenkreis gibt, die solche Bücher suchen. Ich habe Bücher bereits seit 2006 im Bestand, wo ich teilweise der einzige bin, der diese anbietet. Das sind solche exotischen Bücher, die liegen wie Steine im Regal. Wenn man hohe Kosten auf einer Plattform hat, braucht man Bücher die man leicht verkauft. Bei ebay waren das während den 6 Monaten bei mir Titel, die mit Versand unter 7 Euro gekostet hatten. Diese liefen wie geschnitten Brot. Wenn man mit solchen Büchern Geld verdienen möchte und so hohe Kosten auf der Plattform hat, braucht man einen entsprechenden hohen Bestand, sonst rechnet sich das nicht. Mit diesen Büchern möchte ich aber nicht meinen Hauptumsatz machen, deswegen sind diese auch nicht mehr bei ebay gelistet. Auf Qualität sollte man grundsätzlich achten, da gebe ich dir völlig recht. Mache ich auch, schlechte Qualität stelle ich schon seit vielen Jahren nicht mehr ein, es sei denn es wäre ein exotisches Buch wo man der einzige ist der das Buch aktuell hat. In einem solchen Fall kann man auch mal ein Buch in schlechter Qualität einstellen. Ansonsten haben sich die Käufer in den letzten Jahren geändert. Früher konnte man Bücher, insbesondere hochpreisige Bücher, auch ohne Bilder oder mit Symbolbilder verkaufen. Das hat sich in den letzten Jahren grundsätzlich geändert. Die Käufer wollen vorher sehen was sie kaufen und wollen den Zustand auch beschrieben haben. Ich kenne einen Kollegen, der hat keine Bilder und eine ganz kurze Beschreibung wie bereits beschrieben. Der hat eine Menge Anfragen. Ich habe zum größten Teil inzwischen mehrere Bilder von den Büchern und eine entsprechende Beschreibung. Bücher ohne Bild habe ich schon sehr lange nicht mehr im Bestand. Ich habe sehr selten mal Anfragen von potentiellen Kunden und verkaufe auch höherpreisige Bücher problemlos. Der Kollege hat sich gerade vor Weihnachten darüber beklagt, dass er kaum hochpreisige Bücher verkauft hat. Würde er die Bücher entsprechend mit Bildern und einer aussagekräftigen Beschreibung einstellen, würde er mehr verkaufen, so wie ich und andere auch. Er legt halt darauf Wert sehr viele Bücher in ganz kurzer Zeit zu erfassen ( Massenbucherfassung ). Früher war das auch kein Problem, der Markt hat sich aber geändert.

    Insgesamt läuft es dieses Jahr bisher eigentlich im normalen üblichen Rahmen mit den normalen Schwankungen. Bisher war es noch nicht der Fall dass eine Plattform sozusagen (fast) komplett weggebrochen ist.

    Ich sitze beim ZVAB und AbeBooks wohl wieder auf der sehr, sehr stillen Treppe. Letzte Bestellung am Freitag, heute ist Dienstag.


    Am Samstag wurde es dann richtig schräg: Eine einzige Bestellung über Buchfreund. Ansonsten nichts. Das Amazon, Booklooker und das ZVAB/AbeBooks an einem Tag Null Umsatz bringen war auch neu für mich.


    Hoffentlich bessert sich das bald wieder. Am Montag habe ich vier Bücher in den Briefkasten geworfen, das war es.

    War bei mir nicht so gewesen, die Verkäufe liefen soweit. Hat es sich inzwischen wieder geändert?

    Das weiß ich noch nicht. Mein ursprünglicher Plan war, langfristig den Top-Shop zu nehmen (das wären also 2500 Bücher + 100 Auktionen), weil ich mir nicht vorstellen kann, dass sich die knapp 300 Euro Monatsgebühr für den Premium-Shop rechnen werden, weil ich weniger als 5000 Bücher insgesamt habe und noch dabei bin, meinen durchschnittlichen Stückpreis nach oben zu hieven.

    Wie sich das alles verhält, weiß ich gerade nicht und warte das Gespräch am Mittwoch ab.

    Ich hatte während den 6 Monaten alles bei ebay gelistet, mit dem 7. kostenpflichtigen Monat hat sich der teure Shop absolut nicht gerechnet. Bin bin dann runter gegangen auf den Top Shop. Während der kostenlosen Zeit hatte ich alles zu ebay hochgeladen, das waren knapp 10000 Bücher gewesen. Selbst mit den 10000 Büchern hat sich der Premium Shop im Anschluss nicht gerechnet. Ich hatte mich mal hingesetzt und ausgerechnet, wann sich der Premium Shop bei meinem Bestand und preisgefüge lohnen würde. Das wäre erst bei über 15000 Büchern der Fall gewesen. Mir fehlt im Moment die Zeit im größeren Rahmen Bücher zu erfassen, im Lager habe ich noch über 10000 Bücher unbearbeitet liegen. An Ware mangelt es also nicht, demnächst kommen auch noch ein paar tausend dazu, aber an der Zeit diese zu erfassen. Bei ebay ist es wichtig, gerade bei Büchern die etwas teurer sind, dass selbstgemachte Bilder ( am bestehen mehrere ) vorhanden sind und die Artikelbeschreibung ausführlich ist. Dann kann man diese Bücher auch recht gut über ebay teuer verkaufen. Ich kenne Händlerkollegen die sind etwas schreibfaul und machen keine Bilder oder nur 1 Bild pro Buch oder nehmen irgendwelche Ersatzbilder/Grafiken und wollen ihre Bücher teuer über ebay an den Mann oder Frau bringen und haben die Erfahrung machen müssen, dass es nicht so läuft, wie sie sich das vorgestellt haben. Teilweise sind diese inzwischen auch schon nicht mehr bei ebay vertreten. Ich persönlich würde auch niemals für 100 Euro ein Buch kaufen, wo kein Bild vorhanden ist oder nur eine Ersatzgrafik und als Artikelbeschreibung nur steht "Versand erfolgt sofort".

    Soweit ich das bisher sehen konnte, wird bei mir neben Paket sonst alles als Bücher-/Warensendung abgezeigt, obwohl ich Brief in whbook anklicke. Ich probiere es jetzt mal mit Briefsendung, was da dann übertragen wird. Ich stelle händisch immer auf Brief um, offenbar wurde das dann von whbook nicht übernommen.

    Die Preisfehler kommen bei amazon meist, wenn man Alleinanbieter ist. Die KI kommt damit nicht zurecht, dass man als Alleinanbieter verlangen kann was man will. Die KI meint, alles muss billig sein. Selbst die original Gutenbergbibel würde die KI von amazon vermutlich für maximal 5 Euro verkaufen wollen, alle Preise darüber wüden dann als Preisfehler angezeigt werden :lol:

    Der Kunde hat wohl etas gefunden, wo eine Schwachstelle im System sein könnte.

    Die größte Schwachstelle ist amazon selbst, denn die erstatten inzwischen auf Zuruf fast alles. Es interessiert bei amazon niemanden wirklich, ob ein Ablieferungsbeleg mit der original Unterschrift des Empfängers vorliegt oder nicht. Bei uns Gebrauchtbuchhändler eher weniger ein Problem, aber durchaus inzwischen ein größeres Problem für Händler die hochpreisige Ware über amazon verkaufen. Amazon erstattet sogar FBA zugestellte Sachen inzwischen auf Zuruf, obwohl amazon in diesem Fall sehen muss, dass die Ware zugestellt wurde.

    Meine Kunden können ihren Kauf so widerrufen, wie es in der Belehrung steht. Nach Sendungsempfang erstatte ich sofort. Kein Geschwubbel, Jammern oder andere Belästigungen. Das geht bei Ebay genau so wie bei Amazon. Wenn man denn auch nur annährend Kundenorientiert arbeiten möchte.

    Bei ebay geht es genauso wie bei amazon, da hast du grundsätzlich recht. Probleme gibt es bei ebay nur, wenn Streitfälle offen sind, da je nach Fall dann nicht so einfach erstattet werden kann selbst wenn man als Verkäufer das möchte. Da du bei ebay irgendwann mal einsteigen willst, wirst du das selbst och die entsprechenden Erfahrungen machen. Vielleicht hat bis dahin aber auch ebay sein Zahlungssystem weiterentwickelt, im Moment läuft es noch nicht so rund.