Beiträge von buecherprofi

    Lustig finde ich, daß bei Amazon gesperrte Artikel (wegen Preisfehler) sich gut im ZVAB verkaufen. Auch wenn es im Moment bei mir erschreckend ruhig ist.

    Hast du viele Preisfehler bei amazon? Bei mir sind es nur vereinzelte. So richtig ruhig ist es eigentlich nicht bei mir.


    Es ist zu einer Art Sport geworden, Rechnungen unter 15 Euro nicht zu zahlen. Das ist nicht nur in der Buchbranche so, überall liest man Berichte darüber. Die Leute wissen halt, dass strafrechtlich meist nichts passiert und in der Regel ohne Ablieferungsnachweis verschickt wird, vom Händler also keine wirkliche Gefahr ausgeht.

    Die Seite ist erreichbar, konnte mich auch problemlos einloggen. Habe auch gleich die Daten aktualisiert.

    Vielleicht wurde gerade etwas am Server gemacht, als du versucht hast auf die Seite zu kommen.

    Glaube ich auch nicht. Wenn ich mir anschaue, was ich kleine Buchschubbserin da in der kurzen Zeit verkauft habe, dann scheint sich das ja zu lohnen.

    Würde auch so weiterlaufen, wenn alles über abebooks läuft. Im Übrigen wurde ja schon vor einiger Zeit in einem Interview erwähnt, dass man alles unter einem Mantel haben möchte. Amazon hat sich global die letztes 10 Jahre sehr viele Unternehmen einverleibt. Die meisten laufen inzwischen unter den Namen amazon und nicht mehr unter den bisherigen Namen. Insofern kann man davon ausgehen, dass das irgendwann auch mal bei ZVAB passiert, zumal in einem Interview auch mal angekündigt alles unter einem Dach und Namen laufen zu lassen. Anfangs lief alles noch bei abebooks und ZVAB getrennt ( technisch als auch juristisch/finanziell ). Inzwischen läuft alles nur noch über abebooks. Im Grunde alles soweit technisch und juristisch/finanziell vorbereitet, es muss nur noch der Schalter umgelegt werden. Wenn man etwas über ZVAB anfragt, kommt auch schon keine Antwort mehr ( wurde hier glaube ich auch schon einmal von jemanden beschrieben ).


    Dann hoffe ich mal, das Morgen wirklich nur die Völlerei angesagt ist, und ich nicht nochmal zur Post latschen muss. Frohe Weihnachten schon mal.

    Ich habe heute einige Sendungen weggebracht und habe schon wieder was hier liegen, was ich morgen bei der Post abgebe.

    Also ich glaube nicht, dass man das ZVAB in den nächsten Jahren abschaltet. Warum sollte man das tun?

    Weil es in den Augen des Eigentümers nicht wirklich Sinn macht, mehrer Plattformen parallel am Laufen zu halten die das Gleiche anbieten bzw die gleichen Kunden ansprechen. Das entspricht nicht so ganz der amerikanischen Wirtschaftsphilosophie, wie man auch nachlesen kann. Daher denke ich schon, dass der Name ZVAB irgendwann komplett verschwinden wird.

    Die Bestellungen gehen jetzt überall merklich zurück, wenn auch einiges später als in den Jahren zuvor. Man muss sich jetzt halt auch eher auf das (Fr)essen und trinken konzentrieren, da bleibt weniger Zeit zum schmöckern

    Ja, das ist normal. Wobei ich sagen muss, dass der Online Verkauf dieses Jahr, Corona bedingt, deutlich zugenommen hat. Auch in den Sommermonaten, wo es im Prinzip (fast) normal in den stationären Geschäften lief ( also ohne Schließungen oder nennenswerte Zugangsbeschränkungen in den Läden ) lief der Verkauft im Onlinehandel ( nicht nur bei Büchern ) deutlich besser als in den Jahren davor. Durch den Corona Lockdown im Frühjahr, haben nun doch mehr Leute den Online Handel für sich entdeckt und bestellen nun dort öfters. Ich denke das wird auch weitestgehend so bleiben, wenn der Corona Spuck mal vorbei ist. Die Politik mit ihren ganzen Corona Kuddelmuddel, wo jeder sein eigenes Süppchen gekocht hat, dürfte nicht unwesentlich mit dazu beigetragen haben, dass die Leute mehr Online kaufen. Ich kenne viele Leute, die verunsichert sind, wie sie sich wo zu verhalten haben und deswegen nun wesentlich mehr online kaufen.

    Nachfolgend eine aktuelle Ankündigung von amazon:




    Amazon führt das vorfrankierte Rücksendeetikett ein, eine neue Funktion zur automatischen Bearbeitung von Rücksendeetiketten. Durch die Nutzung dieser Funktion können Sie Ihre operative Effizienz verbessern, Zugang zu vorab von Amazon ausgehandelten wettbewerbsfähigen Versandkosten von Transportdiensten erhalten und das Einkaufserlebnis für Ihre Kunden verbessern.

    Das vorfrankiertes Rücksendeetikett von Amazon ist eine optionale Funktion, die es Verkäufern ermöglicht, automatisch ein vorfrankiertes Rücksendeetikett zu erhalten. Das Rücksendeetikett wird automatisch im Namen des Verkaufspartners für Rücksendeanträge ausgestellt, die unter die Parameter der Rückgaberichtlinien von Amazon fallen und solange die Transportdienstleister, die über die Funktion "Versandentgelt kaufen" von Amazon verfügbar sind, abgedeckt werden.

    Sie erhalten nur Rücksendeanträge von Kunden zur manuellen Überprüfung, die nicht den Rückgaberichtlinien entsprechen oder von der automatischen Bearbeitung von Rücksendungen ausgenommen sind.

    Wenn Sie das vorfrankierte Rücksendeetikett von Amazon aktivieren, behalten Sie weiterhin die Kontrolle über die Produkte, die Sie von dieser Funktion ausschließen möchten. Weitere Informationen zu Produkten, die von dieser Funktion ausgeschlossen werden können, finden Sie unter Nicht für vorfrankierte Rücksendungen zugelassene Artikel 31 und unter Befreiung von der automatischen Rücksendegenehmigung beantragen 47.

    Hinweis: Die Anforderung, dass innerhalb von 2 Werktagen nach Erhalt einer Rücksendung eine Erstattung veranlasst werden muss, bleibt unverändert. Bevor Sie die Funktion Vorfrankiertes Rücksendeetikett aktivieren, stellen Sie bitte sicher, dass Ihre Rücksendeadresse im Inland aktuell ist. Wenn Sie keine Rücksendeadresse angeben, verwenden wir standardmäßig Ihre Geschäftsadresse.

    Weitere Informationen finden Sie unter Vorfrankierte Rücksendungen bei Bestellungen mit Versand durch Verkäufer 89.

    Vor Kurzem hatten wir noch darüber geschrieben. Es steht schon länger im Raum, dass amazon zukünftig nur noch einen Versand mit Sendungsverfolgung haben möchte. Das ist der erste Schritt in diese Richtung und der 2. Schritt zur grundsätzlich finalen Sendungsverfolgung wird auch noch kommen.

    Mediafinanz mache ich nicht mehr. Im besten Fall zahlt der Kunde an Mediafinanz inklusive hoher Inkassogebühren und du bekommst den Original Betrag abzgl. Mehrwertsteuer. Passiert in 10 Prozent der Fälle. 20 Prozent melden sich bei dir und nerven dich, dass sie direkt an dich zahlen möchten ohne Inkassogebühren, was aber nicht mehr geht. Der Großteil meldet sich gar nicht. Und 10 Prozent machen richtig Ärger. Drohungen. Beschimpfungen. Klageandrohungen. Unsinnige Nachfragen. Letztendlich lohnt sich der Ärger nicht. Wenn Du nicht nachweisen kannst, dass der Kunde die Ware bekommen hat, kann er dich verklagen. Du hast ja seine Daten unrechtmäßig an ein Inkassounternehmen gegeben. Diesen Nachweis kannst du nicht führen. Ich sende 3 Mahnungen per Email. Dann einmal per Brief. Und dannach gebe ich auf. 0,5 Prozent der Verkäufe muss ich somit abschreiben. Wichtig ist, dass man Mehrfachbetrügern schnell das Handwerk legt. Ich drohe immer mit Warenbetrugsanzeige bei der Polizei. Natürlich vorsichtig formuliert.

    Genauso ist es.


    Strafanzeigen hatte ich auch schon gestellt. Aber auch das hat nichts gebracht, alle Verfahren wurden eingestellt, bis auf den einen Fall den ich letzt beschrieben habe, da wo die Bücher von der Polizei an mich zurück geschickt wurden. Wobei da weiß ich den aktuellen Sachstand nicht, ob es schon ein Urteil gab. Da diese Person offenbar psychisch Krank ist, wird da auch nichts passieren. Meine Bücher habe ich ja auch zurück bekommen, das ist die Hauptsache.

    Enweder der Empfänger ist dran, oder DHL. Das sehe mal zur Abwechslung tiefenentspannt.

    Na ja, da will ich mal hoffen dass du mal nicht in eine solche Situation kommst. Ich kann dir nämlich jetzt schon sagen, dass du da weder was vom Empfänger bekommst, wenn du nicht den Nachweis führen kannst, dass dieser die Ware auch tatsächlich erhalten hat. Das ist gesetzlich so geregelt und von den Gerichten einschl. dem Bundesgerichtshof auch so bestätigt worden. Bei den Transportunternehmen ist es ähnlich, da kann man auch nur schwer Ersatz durchsetzen. Das liegt schlichtweg daran, dass in den AGBs der Unternehmen eine Ersatzzustellung an einem Nachbarn oder eine andere im Haus befindliche Person ( kann sogar nur ein Besucher des jeweiligen Haus sein, wie ein Gericht mal festgestellt hat ) zulässig ist. Wenn also z.B. DHL ein Paket nicht an den Empfänger sondern an eine Person X ausliefert die im Haus wohnt oder in unmittelbarer Nachbarschaft oder sich zufällig im Haus aufhält, dann entspricht diese Vorgehensweise der AGB und begründet keinen Schadensersatz. Die Sendung ist in diesem Fall ordnungsgemäß zugestellt worden.


    Über diese Thematik habe ich mich schon sehr häufig mit Juristen als auch mit Richtern unterhalten, mit denen ich regelmäßig zu tun habe. Wenn man als Händler juristisch gesehen auf der einigermaßen sicheren Seite sein will, dann sollte man nur mit der Zusatzleistung "Eigenhändig" oder "Keine Zustellung an Nachbarn/Keine Ersatzzustellung" versenden. Dann hat man den Nachweis, dass der Empfänger die Ware auch erhalten hat und sollte ein Zusteller doch mal die Sendung bei jemanden anderen abliefern, dann greift auf jeden Fall die Versicherung des Transporteurs. Einige Unternehmen machen das inzwischen, zumindest bei hochwertigen Artikeln, z.B. die Telekom. Bei "Keine Zustellung an Nachbarn/Keine Ersatzzustellung", kann die Sendung vom Empfänger auch nicht umgeleitet werden, z.B. an einen Nachbarn oder Packstation. Da dieser Service extra Geld kostet, machen das sehr viele Händler nicht, dafür gehen sie halt auch das Risiko ein für den Verlust oder Nichtbezahlung selbst gerade zu stehen, wenn der Empfänger behauptet die Sendung nicht erhalten zu haben. Es gibt da professionelle Typen/Banden, die lassen sich auf diese Weise alles Mögliche schicken und zahlen nicht und kommen sogar damit probemlos durch. Das deutsche Zivilrecht gibt das her. Das Strafrecht im übrigen auch, wenn man es richtig aufzieht. Es sind Personen bekannt die haben auf diese Art und Weise Waren von an die 100000Euro letztlich ergaunert. Die konnten weder zivil- noch strafrechtlich belangt werden. War eben richtig professionell aufgezogen. Wobei ergaunert darf man ja nicht sagen, war ja legal. Dagegen haben die sich auch noch zur Wehr gesetzt, mittels namhafter Anwälte, die dagegen vorgegangen sind. Wie man sich vorstellen kann, wurden deren Namen und Kontaktdaten in allen möglichen Blacklisten eingetragen. Dagegen gingen die eingeschalteten Anwälte dann natürlich auch vor, mit Erfolg.


    Bei uns Gebrauchtbuchhändler ist die Sache nicht ganz so schlimm. Zum einen sind wir nicht das übliche Ziel solcher Typen, zum einen haben unsere Bücher auch nicht solche Werte ( von bestimmten antiquarischen Büchern mal abgesehen ) die durchaus für den Händler auch existenzbedrohend sein können, wenn da gleich mehrere solcher Typen fleißig bestellen und kein Geld reinkommt. Es gab in der Tat schon einige kleinere Händler von Elektronik Waren die gingen an den Außenständen kaputt.Trotzdem sollte einem bewusst sein, dass es Probleme geben kann mit der Durchsetzung von Forderungen, wenn man bestimmte Dinge nicht beachtet. Mich ärgern diese Nichtzahler auch, ganz besonders die Kollegen vom stationären Buchhandel, die nicht oder irgendwann mal Monate später zahlen. Ich für mich habe die Abwägung getroffen, das Risko zu akzeptieren. Es waren bisher nur vereinzelte Sendungen die ich als "Einschreiben/Eigenhändig" per Post bzw per DHL als Paket mit dem Zusatz "Keine Nachbarschaftszustellung" verschickt habe. Es ist letztlich für mich günstiger die Forderung abzuschreiben als aktiv dagegen vorzugehen. Zur Insolvenztabelle melde ich die Forderungen jedoch immer an. Gerade im November habe ich das wieder gemacht. Wird in diesem Fall vermutlich auch wieder eine Null Quote geben. Soviele und vor allem so hohe Beträge an offenen Rechnungen innerhalb dieser kurzen Zeit, hatte ich noch nie gehabt wie es jetzt bei dir der Fall ist. Warum das so bei dir ist, verstehe ich auch nicht.

    Das sehe ich etwas anders. Verwirrender als eine Bestellung auf dem Amazon-Marketplace kann es nicht gar nicht sein. Hier entstehen ja gerade Retouren, weil Kunden nicht erkennen, dass man ein neuwertiges Buch halt nicht billiger bekommt, sondern nur das Mängelexemplar oder ein Gebrauchtes.

    Kann ich nicht bestätigen. Ich kenne Kollegen die verkaufen bei amazon Neubücher als auch Gebrauchtbücher und Mängelexemplare. Die haben dort nicht mehr Retouren wie ich. Ich verkaufe Gebrauchtbücher und Mängelexemplare, habe aber in der Vergangenheit aber auch schon einige preisgebundene Neubücher verkauft. Es gab da nie irgendein Problem bei amazon. Eigentlich ist es bei amazon auch recht übersichtlich und klar erkennbar was Neu ist und was Gebraucht ist. Ich habe in den ganzen Jahren, und ich bin nun seit 2003 schon aktiv, noch nie einen Kunden oder überhaupt eine Anfrage gehabt wo nach dem alten und neuen Preis gefragt wurde oder wo sich jemand beklagt hat weil er ein Neubuch erwartet hat und ein Gebrauchtes bzw. Mängelexemplar erhalten hat. Ich habe recht viele Mängelexemplare im Bestand, noch nie gab es da irgendein Problem. Vielleicht berichtet auch mal einer der Kollegen hier über deren Erfahrung.

    Ich mache das ja auch schon 15 Jahre und würde natürlich keinen an Mediafinanz weitergeben, den ich nicht mit Nachweis verschickt habe.

    Mit persönlicher Zustellung an den Empfänger oder nur als "normales" Paket? Man muss im Zweifel den Nachweis führen, dass der Empfänger die Sendung auch tatsächlich erhalten hat. Da nützt es recht wenig, wenn der Nachbar oder sonst wer das Paket angenommen hat, oder ganz aktuell der Zusteller mit Q den Empfang quittiert. Genau dieser Umstand nutzt natürlich ein gewisses Klientel aus und kommt damit auch regelmäßig mit vor Gericht durch. Wenn alle Sendungen zugestellt wurden, muss es lange noch nicht heißen, dass der Empfänger das auch tatsächlich erhalten hat. Aktuell legen die Zusteller immer öfter Pakete vor die Tür und quittieren mit Q oder sind ganz frech und schreiben dass der Empfänger persönlich das Paket angenommen hat. Gerade letzte Woche bei mir der Fall. Angeblich hat DHL ein Paket bei mir um 11:05 Uhr persönlich zugestellt. Nur blöde dass ich gerade zu dieser Zeit einen Termin beim Amtsgericht hatte und es nachweislich habe gar nicht habe annehmen können. Sonst war auch keine in der Wohnung der es hätte annehmen können. Ich habe natürlich bei Händler reklamiert. 2 Tage später kommt ein Nachbar ( ein ganzes Stück weiter weg ) den ich bisher gar nicht kannte und fragte ob ich nicht mein Paket haben wolle. Der Nachbar hatte noch mehr Pakete und wunderte sich, warum keiner kommt diese abholen. Der Zusteller hat vermutlich überall die persönliche Zustellung hinterlegt. Hätte der Nachbar das Paket nicht gebracht, hätte ich die Rechnung auch nicht bezahlt und der Händler hätte in die Röhre geschaut.

    Puh, ich dachte immer, der Kunde bekommt die Rechnung direkt. Irgendwelches rumgeklicke ist wirklich schlecht. Warum wurde das nicht schon längst verbessert? Das Problem besteht ja offenbar nicht erst seit gestern.

    Nein, das ist schon immer so.


    Was sagen denn unsere wh Programmierer dazu? Ich wäre sehr dafür.

    Wie gesagt, das ist schon immer so und wurde auch früher schon kritisiert. Ich hatte diesbezüglich vor Jahren schon mit Herrn Wiesler eine Diskussion. Da hieß es, es würde sich nicht ohne weiteres ändern lassen.

    Zumindest kann ich den Buchfreundkunden Mediafinanz übergeben.

    Die Frage ist, was dabei herauskommt. Ich hatte auch eine Zeit lang mal die offenen Rechnung, zuerst über einen Anwalt, dann über das Inkasso versucht eintreiben zu lassen. Am erfolgreichsten war da noch der Anwalt, beim Inkassobüro kam nur vereinzelt was rein. Das Problem an der Sache ist, dass meist als BüWa oder Brief oder normales Paket verschickt wird. Bei BaWü und Brief hat man gar keinen Nachweis der Ablieferung ( außer man würde den Brief als Einschreiben/Eigenhändig verschicken ). Beim Paket gibt es ( als Geschäftskunde ) bei DHL die Möglichkeit den zusätzlichen Service "Keine Nachbarschaftszustellung" zu buchen, dann bekommt nur der Empfänger das Paket ausgehändigt. Da hat man dann wenigstens einen Nachweis dass der Empfänger das Paket erhalten. Ansonsten werden Pakete häufig bei Nachbarn abgeliefert. Da hat man keinen Nachweis dass der Empfänger das Paket auch tatsächlich erhalten hat. In einem etwaigen Zivilverfahren fliegt einem das regelmäßig um die Ohren, wenn man als Händler nicht den Nachweis führen kann, dass der Empfänger auch tatsächlich die Ware erhalten hat. Hinzu kommt dann noch der Sachverhalt dass im Internet überall nachzulesen ist, dass man nichts bezahlen muss, wenn der Händler nicht den Nachweis erbringen kann, dass die Ware den Käufer auch tatsächlich erhalten hat und das die Inkassokosten nicht zu tragen sind. Hier muss man tatsächlich etwas vorsichtig sein, denn es kann in der Tat der Fall sein, dass man auf den Inkassokosten sitzen bleibt. Das ist häufig der Grund, warum auch auf Briefe vom Inkassobüro nicht reagiert wird. Die Profi Schuldner interessieren die Briefe vom Inkassobüro sowieso nicht

    Und noch etwas ganz anderes: Eine Kundin rief mich heute an und erklärte mir, daß im Netz stehen würde, daß meine Sendungen im ZVAB erst am 29. Dezember geliefert werden. Was mich schockierte. Dann rief sie nochmals an, und meinte, nein, bei mir würde stehen bis zum 18. Dezember. Möglicherweise sollte man sich das nochmal ansehen und überarbeiten. Die Kundin hat den Kollegen auch angeschrieben. Bei der Einstellung bei ihm, dürfte das Weihnachtsgeschäft durch sein.

    Da muss man natürlich schauen, was für Laufzeiten hinterlegt sind. Teilweise jedoch hatten die Plattformen von sich aus die Lieferzeiten etwas erhöht, wegen der Corona Pandemie. Da hat man dann als Händler kein Einfluss darauf.

    Bei uns im Laden steht diese Frage häufiger im Raum. Viele Leute sind sich ja über die Preispolitik im Buchhandel gar nicht im klaren. Wir verkaufen ja Remittenden und Neuware. Daher spielt der Preisunterschied zwischen z.B. Hardcover-Novitäten, Taschenbuch-Novitäten und Mängelexemplaren bei uns schon eine große Rolle. Das "standartmäßig" ist natürlich quatsch. Mir ist schon klar, dass es optional sein müsste, da es nicht für jedes Geschäftsmodell sinvoll ist. Für uns wäre es das auf jeden Fall.

    Im Ladengeschäft mag das vielleicht eine Rolle spielen, wenn vom gleichen Buch oder Autor einmal das Verlagsfrische Buch im Regal liegt und 2 Meter weiter ein Mängelexemplar vom gleichen Buch bzw Autor. Im Onlinehandel spielt das nicht wirklich eine Rolle. Wenn es im Laden schon zu Verwirrungen führt, dann wird es im Online Geschäft erst recht zu Verwirrungen führen, mit der Folge dass das Risko steigt dass sich der Händler negative Bewertungen einfängt oder das Aufkommen an Retouren steigt.

    Sehr gut wäre es, wenn die ursprünglichen Original- Verkaufspreise standardmässig angegeben werden, und das an prominenter Stelle.

    Der Kunde könnte so auf einen Blick erkennen, wieviel er im Vergleich zum Ladenpreis sparen würde. Ist ja vor allem für Titel aus dem Modernen Antiquariat interessant.

    Die Frage ist, ob den Buchkäufer diese Ersparnis überhaupt wirklich interessiert? Nach meinem Gefühl interessiert der ursprüngliche Ladenpreis bei Büchern nicht wirklich jemanden. Bei nicht wenigen Titel wäre diese Anzeige auch kontraproduktiv

    Man kann ja über Amazon schimpfen wie man will, aber meine Ausfälle sind da im Verhältnis gesehen am geringsten. Die Profi-Geldzurückforderer gibt es dort zwar auch, aber die drei oder vier im Jahr sind zu vernachlässigen.

    Ja, im Gebrauchtbuchgeschäft sind diese Typen zum Glück so gut wie nicht aktiv. Bei Elektronik Sachen kommt das bei jedem Händler inzwischen täglich vor, dass sich solche Typen melden und dann amazon erstattet.



    Ich bin ja echt nur eine ganz kleine Händlerin, aber über 300 Euro Außenstände bei ZVAB/Abe finde ich schon krass. Man darf ja nicht vergessen, daß ich noch nicht so lange dabei bin. Irgendetwas läuft da bei mir möglicherweise echt schief. Ich habe aber keine Ahnung, was das sein könnte.

    Das ist in der Tat schon heftig viel. Falsch machen kann man eigentlich nicht viel, wenn man auf Rechnung verkauft. Es sei denn man legt keine Rechnung bei, Online schauen nicht viele nach einer Rechnung ( das ist zumindest meine Erfahrung ). Ich gehe mal davon aus, dass du eine Rechnung mit zur Ware legst?

    Werde ich gern machen. Von meinen ganzen Bestellungen vom Wochenende, die Banküberweisung gewählt haben, hat nicht einer sofort bezahlt.

    Wenn die Bestellungen vom Wochenende erst am Montag raus gingen ( dann vielleicht noch als BüWa ), kann keiner schon überwiesen haben, wir haben ja erst Dienstag. Meine Erfahrung ist, dass der größte Teil der Kunden innerhalb einer Woche nach Erhalt der Ware überweist. Auf die Order Control Mail reagiert so gut wie keiner. Eine sonstige Mail verschicke ich nicht.

    Hmm, ist da nicht auch Eigenverantwortung gefragt, wenn man schon die App nutzt? Ich würde jedenfalls derzeit nicht in Pflegeheime gehen, selbst wenn ich dadurch ein gutes Geschäft verpasse.

    Von Geschäfts kann da keine Rede sein, es handelte sich um eine gerichtliche Anhörung. Da kann man nur aus driftigen Grund fern bleiben, bei Quarantäne z.B. Ansonsten habe ich natürlich die Kontakte zu meinen Klienten auf ein absolutes Mindestmaß heruntergefahren. Komplett auf Null setzen, darf ich jedoch nicht.

    Die Corona Warn App hat bei mir heute morgen auch Alam geschlagen. Ich war mit jemanden in Kontakt, der positiv getestet wurde. Ein Corona Test wird bei mir nicht gemacht, da ich noch keine Symptome habe. Morgen habe ich wieder Termin in Pflegeheime. Nun finde den Fehler. Das Gesundheitsamt juckt das nicht, solange keine Symptome vorhanden sind. Ohne Symptome kein Test und den Routine Test den inzwischen Mitarbeiter in den Heimen machen müssen, bekomme ich nicht, da ich dort nicht angestellt bin. Das Amtsgericht juckt das auch nicht, solange vom Gesundheitsamt keine Quarantäne angeordnet wird. Im Nachbarlandkreis würde mein Fall wieder anders behandelt werden.

    Ich glaube ja. Heute Morgen hat er bezahlt, nachdem ich ihm eine deutliche Mail geschrieben habe. Buchfreund verschicke ich nur noch sofort, wenn ich ein gutes Gefühl dabei habe. Ansonsten eben nicht.

    Könnte sein, das wir da sogar von der gleichen Buchhandlung reden. Bei mir wurde nicht gezahlt und weder auf Brief noch auf Mail geantwortet.